GIDS unterstützte Cooperative Strategy Forum 2019

Militär und Wissenschaft diskutierten aktuelle Fragen der maritimen Kriegsführung

Bremerhaven. Hochrangige Admirale und zivile Führungskräfte aus 17 Nationen und der NATO trafen sich vom 4. bis 5. Juni in Bremerhaven zum Cooperative Strategy Forum 2019.

In einer Gemeinschaftsveranstaltung des US Office of the Chief of Naval Operations, der deutschen Marine und dem NATO Allied Maritime Command wurden aktuelle Fragen der maritimen Kriegsführung diskutiert. Das Forum bot Präsentationen von US- und europäischen Wissenschaftlern sowie hochrangigen Marienoffizieren und schloss mit einer Table Top-Übung des U.S. Naval War College.

„Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die US-Marine und ihre Alliierten auch in der Lage sein müssen, im Bereich der maritimen Kriegsführung ihre Fähigkeiten zu demonstrieren”, sagte Vice Admiral Stuart Munsch, Deputy Chief of Naval Operations for Operations, Plans and Strategy (N3/N5). „Die US Navy verfolgt mit Teilhabe an solchen Foren das Erlangen eines besseren Verständnisses zu den spezifischen Herausforderungen ihrer Alliierten und Partner Seestreitkräfte, um gemeinsam mit diesen hierfür Lösungen zu finden.“

Die Veranstaltung baute auf das letztjährige Seminar in Kopenhagen auf, das sich mit möglichen Krisen im Baltikum auseinandersetzte.

Das German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS), vertreten durch Oberst i.G. Sönke Marahrens, kooperierte mit den beiden Think Tanks METIS (Prof. Dr. Carlo Masala, Universität der Bundeswehr München) und dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt Maritime Sicherheit (iFMS) (Prof. Dr. Gary S. Schaal, Helmut-Schmidt Universität/Universität der Bundeswehr) und unterstützte die deutsche Marine in der Durchführung der Veranstaltung sowie nationalen Auswertung des Forums.

Foto: ©Bundeswehr/Marcel Kroencke