Erste Strategietagung des GIDS

Auftakt für die Denkfabrik

Was ist Strategie? Welche Bedeutung hat Strategie in den verschiedenen Bereichen von Politik, Gesellschaft und Kultur? Welchen Einfluss hat Strategie auf Entscheidungsprozesse? Wie wird Strategie rationalisiert, operationalisiert und kommuniziert? Und was kann die Bundeswehr daraus lernen? Mit dieser Thematik befasste sich die erste Tagung des German Institute for Defence and Strategic Studies – GIDS. Namhafte Experten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kirche, Kultur, Politik, Sport und Militär stellten strategische Konzepte und die zentralen Herausforderungen ihrer Bereiche zur Diskussion.

GIDS: Auftrag mit Leben füllen

Herzlich begrüßt wurden die Gäste durch den Kommandeur der Führungsakademie, Brigadegeneral Oliver Kohl. Die Führungsakademie ist zusammen mit der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr (HSU) einer der beiden Kooperationspartner und Träger des GIDS.

Die beiden Leiter des GIDS, Oberst Professor Dr. Matthias Rogg (FüAkBw) und Professor Dr. Burkhard Meißner (Netzwerk Internationale Konfliktanalysen an der HSU), führten thematisch in die Tagung ein. Dabei machte Oberst Professor Rogg die Zielsetzung des GIDS noch einmal deutlich. „Der Auftrag der Ministerin war klar formuliert: Beim GIDS geht es um strategische Beratung. Doch inhaltlich musste der Auftrag mit Leben gefüllt werden.“ Vorlage für die inhaltliche Aufstellung der Forschungsfelder des GIDS sei das Weißbuch des Verteidigungsministeriums gewesen. Hier wurden insbesondere die Bereiche definiert, in denen es konkreten Beratungs- und Forschungsbedarf gibt, der noch von keinem anderen vergleichbaren Institut abgedeckt wird. Insgesamt gehe es zunächst um eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Begriff „Strategie“.

Sachlogik und Kreativität

Professor Meissner zeigte die Entwicklung der Bedeutung des Begriffs des Strategen von den Perserkriegen bis zur heutigen Zeit auf. Wurde in der Antike vom Strategen neben der Beratung bei den Operationen auch die rechnerische exakte Planung und Abrechnung der Heeresführung verstanden , so entwickelte sich der Stratege nach und nach zu einem Amtsträger. „Zu allen Zeiten galt jedoch, dass Strategie sowohl der Sachlogik als auch der Kreativität folgt. „Beides wird erwartet“, so Meißner. „Strategie ist heute eine Wissenschaft geworden, interdisziplinär verstanden und Teil der Politik.“ Diese Tagung sollte  -so die beiden Vorstände weiter – Anregungen liefern, um dem „schillernden“ Begriff der Strategie mehr Klarheit und Kontur zu verleihen. „Und wer strategisch beraten will, muss andere Strategien kennen.“ Darum ging es in dieser Tagung.

Panel 1: Institution und Strategie

Im ersten Panel stand das Thema Institution und Strategie im Vordergrund. Unter der Moderation von Direktor Jörn Thießen wurden die Erfahrungen von Generalvikar Monsignore Klaus Pfeffer vom Bistum Essen, Wilfired Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses und Professor Dr. Klaus Beckmann, Präsident der HSU, in einem anregenden Gespräch zu einem lebhaften Austausch gebracht.

Pluralität und Vielfalt in der Kirche

„Über die Notwendigkeit einer Strategie wurde in der Kirche lange nicht nachgedacht“, argumentierte Monsignore Pfeffer. „Dass die katholische Kirche bestand, war einfach eine Selbstverständlichkeit. Man wurde in das katholische Milieu hinein geboren und dort sozialisiert.“. Seit den späten 60er Jahren hat sich dieses verändert, wie Pfeffer sagte, „Heute haben die Kirchen oftmals noch nicht begriffen, dass die Menschen frei geworden sind im Denken und Entscheiden. Sie schließen sich einem Weg nur noch aus Überzeugung an.“ Auf diese Entwicklung war das Bistum nicht vorbereitet. „Strategisch geht es in Essen um die Frage: Wo wollen wir hin angesichts von Pluralität und Vielfalt?“

Theater in der Gesellschaft

Aus einer ganz anderen Perspektive wurde das strategische Vorgehen in der Theaterwelt verdeutlicht. Mit Wilfried Schulz war ein Intendant Gast auf der Tagung, der in seinem beruflichen Werdegang bereits mehrere Staatstheater und Theater zu einer wirtschaftlich und kulturell bedeutsamen Institution gemacht hat. Mit dem Staatstheater Düsseldorf übernahm er im Jahr 2016 ein Ensemble ohne Theater, denn mit seinem Vertragsbeginn fiel die Schließung seines Hauses für mehrjährige Umbauarbeiten  zeitlich zusammen. Für Schulz geht es strategisch um die Frage „Wie können wir unseren Beitrag (der Beitrag der Theater, Anm. d. Autors) dazu leisten, dass der Besuch des Theaters wieder selbstverständlicher Teil des Lebens wird?“ Und weiter führte er aus: „Heute geniert sich auch ein Vorstandsmitglied nicht zu sagen, dass er seit dreißig Jahren kein Theater mehr besucht hat.“  Dabei sei das Theater der Raum, in dem die gesellschaftlichen Probleme artikuliert werden, denn das Theater habe die Aufgabe der Politik übernommen, sich mit den Problemen der Menschen auseinanderzusetzen. Es geht Schulz dabei um die Frage, dass die Gesellschaft sich wieder der Frage stellt, wie ein Miteinander, ein gemeinsames Leben aussehen könnte: „Wie wollen wir leben?“ Konkret arbeitet Schulz an der Strategie, den Ruf des Düsseldorfer Schauspielhauses weiter auszubauen – derzeit mangels eigenen Theaters durch die Aufführung an unterschiedlichsten Orten.

Strategie in Universitäten

Professor Klaus Beckmann hatte strategische Fragestellungen anderer Art zu beantworten. Mit seinem Amtsantritt galt es, den Verwaltungsbau der Universität zu reorganisieren und die Universität vorzubereiten, in das Exzellenzcluster der deutschen Universitätswelt aufzusteigen. Die wesentliche strategische Aufgabe verdeutlicht sich in dem Leitbild einer Universität. Hier geht es um die Frage „Wer wollen wir sein?“ Die besondere Strategieleistung besteht dann in der Verteilung knapper Ressourcen.

Panel 2: Sport, Gesellschaft, Strategie

In dem zweiten Panel standen Strategien im Sport im Mittelpunkt der Diskussion. Dr. Michael Vesper, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Sportbundes (DOSB) und jetziger Präsident des deutschen Galoppsportverbandes, steht vor der aktuellen strategischen Aufgabe, den deutschen Galoppsport wieder im Spitzensport zu positionieren. Er formulierte drei Voraussetzungen für den Erfolg: Der Sport muss interessant sein für ein großes Publikum. Es müssten Geschichten erzählt werden und schließlich muss die Sportart, um die es geht, das Lebensgefühl einer Generation widerspiegeln.

Verbindung von Spitzen- und Breitensport

Christoph Holstein, Staatsrat Sport im Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, erläuterte die Strategie der Metropole als „Active City“. Ausgangspunkt waren die gescheiterte Olympiabewerbung Hamburgs und der Wille des Senats, die für die Bewerbung erarbeiteten umfangreichen Pläne einer Weiterentwicklung des Sportbereichs in Hamburg nicht einfach ad acta zu legen. „Wir hatten ein nachhaltiges Konzept. Hamburg und die Hamburger sollten gerade auch nach Olympia noch weiter von den getätigten Investitionen profitieren.“ Ein Masterplan „Active City“ wurde erstellt, der nun sukzessive umgesetzt wird und den Spitzen-, viel mehr aber noch den Breitensport fördert und gleichzeitig die Metropole Hamburg prägten soll.

Der Geschäftsführer von Upsolut Sports, der Erfinder der Cyclassics in Hamburg, Christian Toetzke, erklärte das strategische Konzept, das hinter dem Auf- und Ausbau neuer Formen von sportlichen Großveranstaltungen steckt. Er erläuterte seine Erfahrungen, wie Spitzen- und Breitensport miteinander erfolgreich verknüpft werden können. Er veranschaulichte dieses deutlich an dem neuen Projekt, das Thema „Fitness“ als kompetitive Sportgroßveranstaltung populär zu machen. Hajo Seppelt. Experte für Doping im Sport, moderierte das Panel.

Die Diskussion wurde durch Beiträge befruchtet, die Lars Wichert, Sportsoldat der Bundeswehr und Goldmedailiengewinner im Deutschland-Achter und im Doppel-Vierer, passend aus dem Publikum einwarf.

Panel 3: Nachhaltigkeit und Strategie

Wie gelingt es, Strategien so aufzustellen, dass ihre Wirkungen nachhaltig bleiben, war das Thema des dritten Panels, das von der NDR-Moderatorin Ulrike Heckmann moderiert wurde. Harry Assenmacher, Geschäftsführer der Forest Finance Service GmbH, ein Anbieter für nachhaltige Finanzprodukte diskutierte mit dem ehemaligen Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms Professor Dr. Klaus Töpfer und mit Professor Stefan Bayer, einem Experten für Klimawandel an der Führungsakademie der Bundeswehr.

Friedenspolitik: Aufrüstungs- oder Abrüstungspotential?

Professor Toepfer und Herr Assenmacher waren sich in ihrer Position sehr nahe. Während es Professor Töpfer nach einer Strategie fragte, „ob Friedenspolitik ein Aufrüstungspotential bedingt oder ein Abrüstungspotential mit Blick auf eine Verteilung der Güter“, so Professor Töpfer, so betonte Assenmacher den Punkt, „in den Regionen den Familien eine Perspektive zu geben. Dieses sei gegeben, wenn eine Familie ein Haus bauen könnte und sein Geld verdienen kann. Durch Arbeit zur Sicherung der Existenz beizutragen, ist der größte Beitrag zu Perspektive und Frieden“, so Assenmacher. So sei es seine Vision, an einem weltweiten Bauernhof mitzuarbeiten.

Professor Bayer war es, der auf die Bedeutung von Trade-offs hinwies. Nach Bayer kommt es sehr darauf an, „dass alle externen Kosten in einer volkswirtschaftlichen Rechnung berücksichtigt werden müssen.“ Das gilt beispielsweise auch dabei, die Kosten durch Waldverlust zu beziffern, nur weil die denkbare Aufforstungsfläche für andere Investitionen genutzt werden.

Ausblick auf das GIDS

Oberst Professor Rogg und Professor Meißner zogen ein prägnantes Fazit zum Abschluss. „Strategischer Diskurs ist notwendig. Die Maßstäbe hierzu sind Phantasie, Geduld und Humor.“

Strategie „hat immer etwas mit Auswahl zu tun. Strategie hat etwas mit Vermittlung zu tun. Und Strategie hat etwas mit der genauen Kenntnis des Umfeldes zu tun“, so Meißner in seinen Abschlussworten. Und an die Bundeswehr gab es von Seiten der Panelisten einen Appell: Es gelte ein sachliches Verhältnis der Gesellschaft zur Bundeswehr zu definieren. Zugleich gilt es aber auch, ein sachliches Verhältnis der Bundeswehr zur Gesellschaft zu finden. Die Sachlichkeit in dem Prozess sei jedoch oftmals nicht zu erkennen.

Autor: Christoph Weigmann

Tagungsort

Tagungsort der Strategietagung:

Manfred-Wörner-Zentrum

Führungsakademie der Bundeswehr
Manteuffelstraße 20
22587 Hamburg

Kontaktdaten Tagungsbüro

Tel.:         +49(0)40 8667 6801

Email:     buero@gids-hamburg.de

Tagungsprogramm

08.30 – 09.00

Begrüßung: Brigadegeneral Oliver Kohl, Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr

Thematische Einführung: Oberst Prof. Dr. Matthias Rogg,  Prof. Dr. Burkhard Meißner

09.00 – 10.15

Panel 1: Institution und Strategie

Generalvikar Monsignore Klaus Pfeffer, Bistum Essen

Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

Moderation: Jörn Thießen, Führungsakademie der Bundeswehr

10.15 – 11.00

Kaffeepause

11.00 – 12.30

Panel 2: Sport, Gesellschaft, Strategie

Dr. Michael Vesper, ehem. Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB);
Präsident des deutschen Galoppsportverbandes

Christoph Holstein, Staatsrat Sport, Hamburg, verantwortlich für die Ausrichtung Hamburgs als „Acitve City“

Christian Toetzke, Upsolut Sports, „Erfinder” der Cyclassics

Beitrag: Lars Wichert, Sportsoldat, Rudern

Moderation: Hajo Seppelt, ARD

12.30 – 13.30

Mittagessen

13.30 – 14.45

Panel 3: Strategien der Nachhaltigkeit

Harry Assenmacher, Geschäftsführer ForestFinance Service

Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehem. Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)

Prof. Dr. Stefan Bayer, Führungsakademie der Bundeswehr

Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

14.45 – 15.00

Schlusswort: Oberst Prof. Dr. Matthias Rogg, Prof. Dr. Burkhard Meißner

Moderatoren und Redner

Panel 1

Klaus Pfeffer

geboren 1963 in Werdohl, Sauerland
1983 – 1985 Volontär und Redakteur bei einer Werdohler Tageszeitung
1985 Studium der Theologie in Bochum und Innsbruck
1992 Priesterweihe
bis 2011 Tätigkeit in der Jugendpastoral
2011 – 2012 Personaldezernent für das pastorale Personal des Bistums Essen
seit 2012 Bischöflicher Generalvikar des Bischofs von Essen und Moderator der Bischöflichen Kurie

Wilfried Schulz

geboren 1952 in Berlin
1981 – 1986 Dramaturg am Theater der Stadt Heidelberg
1986 – 1988 Dramaturg am Staatstheater Stuttgart
1988 – 1993 Chefdramaturg am Theater Basel
1993 – 2000 Chefdramaturg am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
2000 – 2009 Schauspiel-Intendant und Geschäftsführer des Niedersächsischen Staatstheaters      Hannover
2009 – 2016 Intendant des Staatsschauspiels Dresden
seit 2016 Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses

Univ.-Prof. Dr. rer. pol. Klaus Beckmann

geboren 1965 in Solingen
1991 – 2002 Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Passau, Promotion und Habilitation
2002 Universität Bayreuth, von dort entsandt zur Leitung der Professur für Finanzwissenschaft an die Andrássy-Universität in Budapest
2003 Rektorstellvertreter der Andrássy-Universität in Budapest
2006 Professur für Finanzwissenschaft an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg
2009 – 2013 Vizepräsident für Angelegenheiten der Lehre der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg,
2013 – 2018 Vorstand des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität
seit April 2018 Präsident der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

Jörn Thießen

geboren 1961 in Kellinghusen
1988 – 1993 Persönlicher Referent und stv. Büroleiter des
Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Björn Engholm
1994 – 1997 Leiter der Pressearbeit der Geschäftsstelle des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg
1997 – 2002 Persönlicher Referent von Rudolf Scharping; zugleich ab 1998 Leiter des Ministerbüros, Bundesministerium der Verteidigung
2002 – 2005 Direktor und Professor, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr, Strausberg
2005 – 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages
seit 2010 Leiter des Fachbereichs Human- und Sozialwissenschaften, jetzt Politik und Gesellschaftswissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg

Panel 2

Dr. Michael Vesper

geboren 1952 in Köln
1980 Gründungsmitglied der Bundespartei der Grünen
1982 – 1983: Sprecher des Landesvorstands der Grünen Nordrhein-Westfalen
1995-2005 Mitglied der NRW-Landesregierung und Stellvertreter des Ministerpräsidenten
2005-2006: Vizepräsident des NRW-Landtags
2006-2014: Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
2014-2017: Vorstandsvorsitzender des DOSB
seit März 2018: Präsident des deutschen Galoppsportverbandes

Christoph Holstein

geboren 1963 in Essen
1993 – 1998: Journalist, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
1998 – 2001: Pressesprecher, Behörde für Inneres, Hamburg
2001 – 2004: Pressesprecher SPD-Landesorganisation, Hamburg
2004 – 2011: Pressesprecher SPD-Bürgerschaftsfraktion, Hamburg
2011 – 2015: Leiter der Pressestelle des Senats und Senatssprecher, Hamburg
seit 17. April 2015 Staatsrat Sport der Behörde für Inneres und Sport, Hamburg. In dieser Funktion verantwortlich für den Masterplan Hamburg als „Active City“

Christian Toetzke

1995 – 2008 Gründer, Gesellschafter und CEO der Uspolut Sports Group. In dieser Zeit Entwicklung des neuartigen Radevents Cyclassics und Etablierung als Europas größtes Eintages-Radrennen – mit einem World-Tour Rennen der Profis und mehr als 20.000 „Jedermännern“
2008 – 2015 CEO von Lagardere Sports Events nach Übernahme der Upsoluts Sports Group durch Lagardere. Weltweite Entwicklung und Internationalisierung des Eventgeschäftes durch Tennis-, Golf- und Massen-Events
2015 – 2016 Verkauf und Integration der Lagardere Sports Event in die IRONMAN Corporation; Chief Development Officer des Globalen Vorstands und Managing Director von IRONMAN Germany
Seit 2017: Geschäftsführer und Gesellschafter der neu gegründeten Upsolut sports

Hajo Seppelt

geboren 1963 in Berlin
deutscher Journalist und Autor
Experte für die Dopingproblematik im deutschen und internationalen Sport
Herr Seppelt arbeitet für das Erste Deutsche Fernsehen sowie für die Programme der Landesrundfunkanstalten der ARD und den Deutschlandfunk

Lars Wichert

geboren 1986 in Berlin
seit 2012 Sportsoldat als Ruderer bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr Hamburg
2009 Weltmeisterschaft Polen – Silber LM4x
2010 Weltmeisterschaft Neuseeland – Gold LM 4x / Gold LM8+
2011 Weltmeisterschaft Slowenien – Bronze LM2-
2016 Europameisterschaft Deutschland – Bronze LM4-
2017 Weltcup Schweiz – Gold LM1x

Panel 3

Harry Assenmacher

geboren 1955 in St. Hülfe
Unternehmer, Journalist und Umweltschützer
Entwickelt seit den 1990er Jahren Waldinvestment- und Klimaschutzprodukte
1987 – 1993 Chefredakteur der „fairkehr“ (Magazin für Umwelt, Freizeit, Reisen & Verkehr), Geschäftsführer des Verkehrsclubs Deutschland (VCD)
1993 – 2000 Geschäftsführer der Verlagsgesellschaft Natur & Umwelt GmbH des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)
2000 Marketingleiter bei der Securvita-Gruppe Hamburg, später Vorstand der Securvita Holding AG (Unternehmensgruppe für alternative Versicherungen und Finanzmodelle)
2005 Gründung und seither Geschäftsführer der ForestFinance Service GmbH (Entwicklung und Vertrieb nachhaltiger Waldinvestments)

Prof. Dr. Klaus Töpfer

Geboren 1938 in Waldenburg, Schlesien
deutscher Politiker (CDU) und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)
1987 – 1994: Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
1994: Ernennung zum Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages
Seit 2007: Professor für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Tongji-Universität in Shanghai.
1998 – 2006: Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi
2009 – 2015: Direktor des neu gegründeten Institute for Advanced Sustainability Studies

Foto: Schulzendorff

Prof. Dr. rer. pol. Stefan Bayer

geboren 1968 in Sindelfingen
2000 Promotion zum Dr. rer. pol.
1995 – 2004 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft und Umweltpolitik, der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
2003 Gastprofessur an der Fundacao Getulio Vargas, Rio de Janeiro
2004 Dozent Ökonomie / Ökologie am Fachbereich Sozialwissenschaften der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg
2006 Lehrstuhlvertretung für das Fach Finanzwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg
2007 Habilitation für das Fach Volkswirtschaftslehre an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
seit 2014 Leiter des Fachgebiets Wirtschaft und Strategie an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg
seit 2014 Professur für Volkswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

Ulrike Heckmann

aufgewachsen im Ruhrgebiet
Studium der Biologie in Bochum und des Wissenschaftsjournalismus in Hannover
Redakteurin und Moderatorin beim Norddeutschen Rundfunk NDR Info
Themenfelder: Tagesaktuelle Ereignisse in der Politik, Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, Umwelt- und Bildungspolitik, Kultur und Wissenschaft, Ethik, Medizin und Gesundheit

Klicken Sie hier um Ihren eigenen Text einzufügen