Zweite Strategiekonferenz

Strategie in Raum und Zeit: Neue Herausforderungen für Deutschland,
NATO und EU im Ostseeraum

Welche geostrategische Rolle wird Deutschland angesichts der derzeitigen und künftig zu erwartenden gravierenden politischen Umwälzungen erfüllen müssen? Welche Anforderungen kommen im Bündnis auf Deutschland zu? Mit Blick auf die strategische Bedeutung des Ostseeraums wird die zweite Strategiekonferenz des German Institute for
Defence and Strategic Studies – GIDS diese Themen beleuchten. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden Expertinnen / Experten aus Wissenschaft und Praxis zu sicherheitspolitischen und militärstrategischen Herausforderungen, Ausrichtungen und Entwicklungsszenarien vortragen und gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

Dienstag, 22. Januar 2019
09.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Einlass: 09.00 Uhr
Im Manfred-Wörner-Zentrum der Führungsakademie der Bundeswehr
Manteuffelstraße 20, 22587 Hamburg

Um Antwort wird gebeten bis zum 8. Januar 2019
Telefonisch unter 040 – 8667 – 6801 / 6802  oder
per Mail: reply@gids-hamburg.de

Programm am 22. Januar 2019
09.30 – 10.00 UhrBegrüßung: Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg
Thematische Einführung: Oberst Prof. Dr. Matthias Rogg/Prof. Dr. Burkhard Meißner, gemeinsamer Vorstand GIDS
10.00 – 10.45 UhrKeynote: „Keine Strategie? – Strategisches Denken in Deutschland in historischer Perspektive“
Prof. Dr. Stig Förster
Diskussion
10.45 – 11.15 UhrKaffeepause
11.15 – 12.00 Uhr„Deutschlands strategisches Denken und Handeln – eine aktuelle Standortbestimmung“
General a.D. Volker Wieker
Diskussion
12.00 – 13.00 UhrMittagspause
13.00 – 14.30 UhrPanel I: „Der Ostseeraum im 21. Jahrhundert – eine strategische Herausforderung“
13.00 – 13.15 Uhr: „Zwischenstaatliche Diplomatie und transnationale Akteure – Voraussetzungen und Anforderungen einer erfolgreichen Diplomatie“
Inga Skujina, Außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Republik Lettland
13.15 – 13.30 Uhr: „Desinformationen als militärstrategische Herausforderung“
Generalleutnant a.D. Ton van Loon, ehem. Kommandeur 1. Deutsch-Niederländisches Korps
13.30 – 13.45 Uhr: “Strategische Entwicklungsszenarien für die NATO-Russlandbeziehungen“
Oberst i.G. Dr. Norbert Eitelhuber, Stiftung Wissenschaft und Politik
anschließend Diskussion
14.30 – 15.00 UhrKaffeepause
15.00 – 16.30 UhrPanel II: „Vom Frontstaat zur Anlehnungsmacht – Deutschlands Bedeutung für den Ostseeraum“
15.00 – 15.15 Uhr „Zum Mangel strategischer Vorausschau in der deutschen Außenpolitik“
Prof. Dr. James Bindenagel, U.S. Ambassador a.D. und Leiter des Center for International Security and Governance an der Universität Bonn
15.15 – 15.30 Uhr: „Juniorpartner, Großmacht, Ungeliebte Mittelmacht – Stellt die Vertiefung der europäischen Integration für Deutschland noch eine Handlungsalternative dar?“
Prof. Dr. Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München
15.30 – 15.45 Uhr: „NATO und EU – und ihre Rolle für die europäische Sicherheit“
Generalleutnant Hans-Werner Wiermann, Deutscher Militärischer Vertreter im NATO-Militärausschuss und EU-Militärausschuss
15.45 – 16.00 Uhr: „Welche strategischen Bedingungen sind für Deutschland von der NATO zukünftig zu erwarten?“
Dr. Stefanie Babst, Head Strategic Analysis Capability of the NATO Secretary General and Chairman of the NATO Military Committee
anschließend Diskussion
16.30 – 16.45 UhrKaffeepause
16.45 – 17.30 UhrAbschlusspanel – Schlussfolgerungen und Zielsetzung
Generalleutnant Hans-Werner Wiermann, Prof. Dr. Carlo Masala, Dr. Stefanie Babst
17.30 UhrVerabschiedung
Vorstand GIDS