Die Führungsakademie der Bundeswehr

An der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg werden militärische Spitzenkräfte auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Streitkräften, der NATO, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen vorbereitet. Die Führungsakademie schult ständig mehr als 600 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer, davon rund 100 ausländische Offiziere aus etwa 50 Nationen.

Kern und Sinn der Führungsakademie

Kernaufgabe der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung bereits berufserfahrener Offiziere aus dem In- und Ausland. Hier werden die militärischen Spitzenkräfte auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene geschult.

Neben der militärischen Fachausbildung öffnet sich die Führungsakademie mehr und mehr für zivile Akteure in und außerhalb der Bundeswehr. Sie ist weltweit vernetzt und kooperiert eng mit anderen Behörden und Organisationen.

Die FüAkBw verfolgt das Konzept des Lebenslangen Lernens. Die angehenden Spitzenkräfte werden dahingehend aus- und weitergebildet, dass sie die sicherheitspolitischen und militärischen Herausforderungen von heute und morgen meistern können. Die Akademie legt einen Schwerpunkt darauf, den Seminarteilnehmende mit einem Werkzeugkasten auszustatten. Dieser gibt ihnen Methoden zu strukturiertem, gleichzeitig flexiblem, agilem und kreativem Denken an die Hand. Traditionelles militärisches Handwerkszeug und kritischer Geist werden gefordert und gefördert.

Neben ihrem zentralen Auftrag übernimmt die FüAkBw auch die Aufgabe einer strategischen Denkfabrik und leistet gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg hierzu einen aktiven Beitrag. Dazu wurde das Kooperationsprojekt „German Institute for Defence and Strategic Studies“ – GIDS – als so genannter Thinktank gegründet.

Foto: Bundeswehr/ Katharina Roggmann

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