Resilienzkosten in der Energieerzeugung
Die ökonomische Logik der Globalisierung basiert auf Nutzung von Kostenvorteilen durch internationale Arbeitsteilung. Diese Logik erweist sich zunehmend als fragil. Geopolitische Verwerfungen haben in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass internationale Lieferbeziehungen nicht immer als gegeben vorausgesetzt werden können. Damit treten strukturelle Risiken zutage, die in der klassischen marktwirtschaftlichen Preisbildung nicht berücksichtigt werden. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Papier das Ziel, einen Bewertungsrahmen zu entwickeln, der Resilienz als eigenständige ökonomische Kategorie in der Preisbildung berücksichtigt. Im Zentrum steht die Frage, welche Kosten durch die Herstellung und Aufrechterhaltung von Resilienz entstehen und wie diese in die Bewertung von Energieerzeugungsformen integriert werden können.
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