Was kann Wissenschaft für Bildung und Weiterbildung im Bereich der Führung leisten?
Rein sicherheitspolitische Analysen und die Extrapolation ihrer Ergebnisse reichen nicht mehr aus, um tragfähige Grundlagen für verantwortungsbewusstes Führungshandeln zu bieten, so der Autor des vorliegenden Papiers. Zugleich werde die Notwendigkeit, Führung auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen, vielfach in Abrede gestellt. Dies führe dazu, dass Führung zum Handwerk degradiert und sie weit unter Wert geschlagen wird – also die Leistung, die sie erbringen könnte, nicht erbringen darf und so aus der Rolle der Politikberatung hinausgedrängt wird. Gebraucht werde aber eine führungswissenschaftliche Disziplin mit einer spezifischen Methodik, die es erlaubt, tragfähige Grundlagen für künftiges Führungshandeln bereitzustellen, nicht erst „in der Dämmerung“, sondern proaktiv und zutreffend.
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