Professor Dr. Stefan Bayer in den Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung berufen

Forschungsleiter des GIDS tritt in Kürze dreijährige Amtszeit an

#GIDSnews I 1. Februar 2026 I Autor: Redaktion GIDS I Foto: Bundeswehr / Pieter-Pan Rupprecht

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 28. Januar 2026 im Bundeskabinett die turnusgemäße Neuberufung der Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben. Der 15-köpfige Rat wird die Bundesregierung bei der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen. Erstmals in den Rat berufen wurde ein Wissenschaftler des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS): Professor Dr. Stefan Bayer, Forschungsleiter des GIDS mit den Schwerpunkten Militärökonomie und Klimaschutzökonomie.

Anlässlich der Berufung sagte Konteradmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr: „Ich gratuliere! Die Entscheidung ist zweifellos Anerkennung und Ansporn zugleich, sie würdigt intensive Arbeit zu wichtigen Themen und bestätigt deren strategische Bedeutung. Für das Wirken im Rat für Nachhaltige Entwicklung wünsche ich Professor Dr. Bayer gutes Gelingen und viel Erfolg.“

Oberst i.G. Oliver Hüttel, neben Professor Gary S. Schaal einer der beiden Direktoren des GIDS, betonte: „Die Berufung von Professor Dr. Bayer in den Rat für Nachhaltige Entwicklung stärkt die nachhaltige Perspektive von Sicherheitspolitik im GIDS. Mit seinem Forschungsrahmen ,Nachhaltige Verteidigung‘ bringt er Impulse dazu ein, wie Resilienz, Innovation und Klimaschutz strategisch zusammenwirken.“

Verteidigung nachhaltig denken und ausgestalten

Professor Dr. Bayer sagte: „Meine Berufung in den Rat für Nachhaltige Entwicklung freut mich außerordentlich und ist zugleich eine große Ehre. Auch Verteidigung nachhaltig zu denken und auszugestalten treibt mich seit jeher an und um – und wird sicherlich einen Schwerpunkt meiner Ratstätigkeit darstellen. Los geht’s!“

Der Nachhaltigkeitsrat berät die Bundesregierung in allen Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die 15 Mitglieder des Rates stehen mit ihrem fachlichen und persönlichen Hintergrund für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Neben seiner Beratungsfunktion trägt der Rat das Thema Nachhaltigkeit auch in Gesellschaft und Öffentlichkeit hinein. „Damit leistet er einen sehr wichtigen Beitrag für die Zukunft unseres Landes“, unterstrich der Bundeskanzler. „Die Bundesregierung bekennt sich zu den Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, den SDGs.“

Dem 15-köpfigen Rat gehören Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik an. Die Berufung erfolgt für eine dreijährige Amtsperiode durch den Bundeskanzler. Die konstituierende Sitzung des neuen Rates findet zeitnah statt. Die Ratsmitglieder wählen aus ihrer Mitte ihre Vorsitzende beziehungsweise ihren Vorsitzenden. Weitere Informationen zur Arbeit des Rates für Nachhaltige Entwicklung finden sich unter www.nachhaltigkeitsrat.de.