Militär im Risikomanagement? Strategische Ausrichtung von Streitkräften im Klimawandel

Prof. Dr. Stefan Bayer und Simon Struck veröffentlichen Aufsatz in der Zeitschrift für Internationale
Beziehungen

Foto: Bundeswehr / Patrik Bransmöller

GIDSarticles | 8. September 2022

„Das Scheitern internationaler Klimaschutzregime wird trotz des Pariser-Vertrages von 2015 zunehmend offener diskutiert. Gleichzeitig manifestiert sich der Klimawandel bereits heute in verschiedenen Erscheinungsformen. Die daraus resultierenden Implikationen für die Sicherheitspolitik beeinflussen auch die strategische Ausrichtung von Streitkräften. Wie im Nachfolgenden gezeigt wird, strukturiert diese sich entlang einer Risikologik. Ein Risikomanagement strebt dabei einerseits an, präventiv den Klimawandel weitestgehend zu vermeiden, in dem Klimapolitik im Militär betrieben wird. Andererseits soll die Schadenshöhe von eintretenden Klimaeffekten durch Streitkräfte minimiert werden. Beide diskutierten Managementstrategien zeigen auf, dass einzelstaatliche und autoritative Bearbeitungen in der strategischen Ausrichtung der Streitkräfte im Klimawandel an ihre Grenzen stoßen und kooperatives Handeln zur Resilienz Steigerung gegen einen sich verschärfenden Klimawandel deutlich wichtiger werden wird.“ Der gesamte Aufsatz ist in der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (zib), 28. Jahrgang, Heft 2/2021, auf den Seiten 43 bis 63 erschienen.