Die Zusammenarbeit in der Katastrophenhilfe im Indo-Pazifik

Die aktuelle Weltlage stellt die deutsche Sicherheitspolitik vor große Herausforderungen. Im folgenden Artikel wird untersucht, wie die Bundeswehr gemäß den Verteidigungspolitischen Richtlinien ihren primären Auftrag – die Landes- und Bündnisverteidigung – erfüllen und gleichzeitig das sicherheitspolitische Engagement außerhalb Europas aufrechterhalten kann. In der Indo-Pazifik-Region eignet sich beispielsweise die Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei Katastrophenhilfe-Übungen, um niedrigschwellig die deutsche Sichtbarkeit in der Region zu erhöhen und parallel die Gesamtverteidigung in Deutschland zu stärken. Insbesondere der Unterstützungsbereich der Bundeswehr besitzt besondere Fähigkeiten, die in der Region zum Tragen kommen und Anknüpfungspunkte für weitere deutsche Organisationen bieten könnten, etwa THW und Rotes Kreuz. Aus sicherheitspolitischer Perspektive handelt es sich hierbei um ein besonders nachhaltiges, dauerhaftes und ressourcenschonendes Vorhaben.

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Unterwegs für freie Handelswege

Deutschland als drittgrößte Handelsnation ist auf sichere Seewege und den Bestand der regelbasierten internationalen Ordnung angewiesen. Wie sich die Situation zwischen der Ostküste Afrikas und der Westküste Amerikas darstellt, haben Experten von Universitäten und Thinktanks, aus Politik, Militär und Wirtschaft bei der 3rd Indo-Pacific Security Conference in Hamburg erörtert. Ein Fokus lag dabei auf den Herausforderungen im Umgang mit China.

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Indo-Pacific Security Conference navigiert durch unruhige See

Der Indo-Pazifik scheint zunächst weit weg – und doch ist er für Deutschland und Europa von zentraler Bedeutung. Um die sicherheitspolitische Situation in der Region zu diskutieren, laden vier Institutionen zur Indo-Pacific Security Conference 2024 ein: das GIDS, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, das Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK) und das Deutsche Maritime Institut. Die Konferenz findet statt am Montag und Dienstag, 2. und 3. September 2024, in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

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Völkerrechtlich nicht akzeptabel

Die Taiwanstraße ist die derzeit gefährlichste Region der Welt. Anders als im Ukrainekrieg stehen sich letztlich zwei atomare Großmächte gegenüber. Die USA haben auf die in jüngster Zeit zunehmenden Drohungen aus Peking mehrmals mit der Erklärung reagiert, dass man Taipeh im Falle einer chinesischen Invasion militärisch beistehen werde. Das Ergebnis der völkerrechtlichen Analyse des Taiwankonflikts empfiehlt eine eindeutige politische Position gegenüber Peking.

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Fahren auf Sicht in unruhigen Gewässern

Mit strategischem Blick auf den dynamischsten Wirtschaftsraum weltweit: Das GIDS sowie der Lehrgang Generalstabs-/ Admiralstabsdienst International (LGAI) und ALEX!, das Alumninetzwerk der Führungsakademie der Bundeswehr, haben unlängst die Konferenz „Security Aspects on the Indo-Pacific Region“ ausgerichtet. In Plenarsitzungen und Workshops tauschten sich Offiziere und Wissenschaftler zur Lage in der Region aus.

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