ALEX beleuchtet BRICS
Neue Podcastfolge mit Wissenschaftlern aus Brasilien und Südafrika erschienen
GIDSnews I 3. Februar 2026 I Autor: Mario Assmann I Foto: Bundeswehr
Akronyme erleichtern den Lesefluss. Ein Beispiel: ALEX. Dessen vier Buchstaben stehen für die sperrige Bezeichnung „Netzwerk der Alumni und Experten der Führungsakademie der Bundeswehr“. Was es mit einer anderen, politisch schwergewichtigen Abkürzung auf sich hat, ist in der zweiten Folge der Podcastreihe ALEX zu hören. Es geht um den Staatenbund BRICS. Fregattenkapitän Uwe Liestmann vom German Institute for Defence and Strategic Studies spricht hierüber mit Experten aus zwei BRICS-Ländern: Professor Dr. Abel Esterhuyse von der Universität Stellenbosch in Südafrika und Professor Dr. Wellington Dantas de Amorim vom Brazilian Defense College.
Die Gründungsstaaten des Verbunds waren Brasilien, Russland, Indien und China. Südafrika kam 2010 hinzu – fertig war das Akronym BRICS. Mittlerweile zählen insgesamt zehn Länder dazu, nachdem 2024 Iran, Ägypten, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate sowie 2025 Indonesien beigetreten sind. Zusammen repräsentieren sie nicht nur knapp die Hälfte der Weltbevölkerung, sondern auch ein Gegengewicht zu den westlichen Industrieländern, ein Forum, das die Position der beteiligten Ländern in Weltwirtschaft und internationalen Organisationen stärken soll. Doch wird diese Erwartung erfüllt? Welche Zukunft hat der informelle Zusammenschluss? Einschätzungen zu diesen und weiteren Fragen liefert die unten verlinkte Podcastfolge 2.
