Der 12-Tage-Krieg

Im Juni 2025 startete Israel einen ersten militärischen Angriff auf das iranische Nuklearprogramm und weitere strategische Ziele. Damals gelang es den Israel Defense Forces (IDF) innerhalb weniger Tage, über die Hälfte der iranischen Raketenabschussrampen zu zerstören und das ballistische Raketenarsenal erheblich zu dezimieren. Zudem wurde die nukleare Infrastruktur in Natanz, Isfahan und Fordo bombardiert, wobei Letzteres vom U.S. amerikanischen Militär angegriffen wurde. Für den Erfolg dieser Operationen waren die Lufthoheit über weiten Teilen des iranischen Territoriums und die Integration verschiedener militärischer Fähigkeiten ausschlaggebend. Entsprechend ist aus militärischer Sicht anzunehmen, dass diese komplexen militärischen Operationen auf jahrelangen Planungen basierten. Ziel dieses Statements ist es, das israelische Rational hinter dem 12-Tage-Krieg zu beleuchten, um ein belastbares strategisches Verständnis der sicherheitspolitischen Lage im Nahen Osten zu ermöglichen. Dabei liegt der Fokus auf der im öffentlichen Diskurs wenig beachteten militärstrategischen Perspektive.

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Das Scheitern der iranischen Verteidigungsstrategie

Das vorliegende Policy Paper zeichnet aus militärstrategischer Perspektive die Phasen und Ursachen des militärischen Scheiterns der Islamischen Republik nach. Exemplarisch wird dies dargestellt: anhand der vom Iran eingesetzten Milizen, ihres langjährigen Oberbefehlshabers, der Folgen des 7. Oktober 2023 sowie der Iran-Politik beider Trump-Administrationen.

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