Resilienzkosten in der Energieerzeugung

Die ökonomische Logik der Globalisierung basiert auf Nutzung von Kostenvorteilen durch internationale Arbeitsteilung. Diese Logik erweist sich zunehmend als fragil. Geopolitische Verwerfungen haben in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass internationale Lieferbeziehungen nicht immer als gegeben vorausgesetzt werden können.  Damit treten strukturelle Risiken zutage, die in der klassischen marktwirtschaftlichen Preisbildung nicht berücksichtigt werden. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Papier das Ziel, einen Bewertungsrahmen zu entwickeln, der Resilienz als eigenständige ökonomische Kategorie in der Preisbildung berücksichtigt. Im Zentrum steht die Frage, welche Kosten durch die Herstellung und Aufrechterhaltung von Resilienz entstehen und wie diese in die Bewertung von Energieerzeugungsformen integriert werden können.

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Verteidigungsfähigkeit und Umweltschutz zusammendenken

Angesichts der verschärften sicherheitspolitischen Lage in Europa und der fortschreitenden Klima- und Biodiversitätskrise sprechen sich der NABU und das German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) dafür aus, Umwelt- und Sicherheitspolitik stärker zusammenzudenken. Das heute veröffentlichte Impulspapier „Mehr Wildnis wagen – mehr Sicherheit gewinnen“ der NABU-Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein sowie des GIDS wirbt für einen engeren Austausch und Dialog mit der Bundeswehr und für konkrete Ansätze einer integrierten Sicherheitsstrategie.

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Professor Dr. Stefan Bayer in den Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung berufen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 28. Januar 2026 im Bundeskabinett die turnusgemäße Neuberufung der Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben. Der 15-köpfige Rat wird die Bundesregierung bei der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen. Erstmals in den Rat berufen wurde ein Wissenschaftler des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS): Professor Dr. Stefan Bayer, Forschungsleiter des GIDS mit den Schwerpunkten Militärökonomie und Klimaschutzökonomie.

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