Ethische Herausforderungen digitalen Wandels in bewaffneten Konflikten

Herausgeber: Matthias Rogg, Sophie Scheidt und Hartwig von Schubert
Erschienen: Februar 2020
Seiten: VI, 147
ISBN: 978-3-948752-00-2 (E-Book)
Open Access

Die digitale Revolution stellt für moderne Streitkräfte momentan und auf absehbare Zeit eine der größten strategischen Herausforderungen dar. Dabei geht es nicht allein um die Veränderungen der Wehrtechnik, sondern auch um die Anpassung an neue Typen von Konflikten.

Die wehrtechnische Digitalisierung fordert eine politisch-strategische Neuorientierung im Rahmen der Traditionslinien deutscher Außenpolitik, eine Überprüfung des Rechts bewaffneter Konflikte und überkommener militärischer Führungsstrukturen sowie schließlich sogar des Geltungsanspruchs etablierter ethischer Grundannahmen.

Die ethischen Herausforderungen der Digitalisierung von Streitkräften sind deshalb für das German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) von besonderem Interesse. Auf einem zweitägigen Workshop diskutierten ausgewählte Expertinnen und Experten im Dezember 2019 im GIDS unter anderem mathematische, naturwissenschaftliche und technische Aspekte, anthropologische Dimensionen sowie politikwissenschaftliche, völkerrechtliche und nicht zuletzt militärische Konzepte. Der vorliegende Sammelband fasst die Beiträge zusammen und liefert die Arbeitsvorlage für die künftige Fortsetzung der Debatte am GIDS.

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