Homo homini virus est? Vom Sicherheitsempfinden im Außer-Normalzustand

Im folgenden Paper werden aus psychologischen, soziologischen und politiktheoretischen Perspektiven die Herausforderungen zwischenmenschlicher und überstaatlicher Gemeinschaften und Gesellschaften im Krisenmodus „Corona-Pandemie 2020“ aufgezeigt. Hierzu fokussieren wir auf Einzelaspekte des Social Distancings, sozialen Kontrollverlustes und deren Folgen in Form von Zornpolitik, Verschwörungstheorien und einer Spaltung der Gesellschaft. Als Rahmen dient die Gesellschaftsvertragstheorie von Thomas Hobbes – an seinem Menschenbild der Wolfsnatur reflektieren wir unsere Thesen -, um als Ausweg eine Revision seiner Vorstellung in der derzeitigen Krisensituation einzufordern. Diese Gedanken beziehen sich sowohl auf das zwischenmenschliche Verhalten als auch auf die Rolle der WHO als „alternativer Leviathan“.

Autor: Maja Bächler | Heike Bühring

#GIDSresearch 03/2020 | 01. Dezember 2020

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