Save the Date: Nächste #GIDSdebate am 9. Juni 2026
Das GIDS lädt zur nächsten #GIDSdebate ein – für Dienstag, 9. Juni 2026, 18.30 Uhr. Das Thema des Abends lautet „Der Preis der Freiheit. Soll privates Vermögen die Bundeswehr stärken?“.
WeiterlesenDas GIDS lädt zur nächsten #GIDSdebate ein – für Dienstag, 9. Juni 2026, 18.30 Uhr. Das Thema des Abends lautet „Der Preis der Freiheit. Soll privates Vermögen die Bundeswehr stärken?“.
WeiterlesenDas vorliegende Policy Paper zeichnet aus militärstrategischer Perspektive die Phasen und Ursachen des militärischen Scheiterns der Islamischen Republik nach. Exemplarisch wird dies dargestellt: anhand der vom Iran eingesetzten Milizen, ihres langjährigen Oberbefehlshabers, der Folgen des 7. Oktober 2023 sowie der Iran-Politik beider Trump-Administrationen.
WeiterlesenAls sicherheits- und verteidigungspolitisch interessierte Leserinnen und Leser unseres Newsletters sind Ihnen die Entwicklungen der letzten Wochen nicht verborgen geblieben. Die Lage in Iran ist entsprechend Gegenstand aktueller Beiträge und kommender Analysen aus dem GIDS. Unterdessen hat sich unser Haus weiter vernetzt und reorganisiert. Zunächst wurde das GIDS als Kooperation zwischen Führungsakademie der Bundeswehr und Helmut-Schmidt-Universität auf das Fundament einer neuen Rahmenvereinbarung gestellt. Lesen Sie hierzu mehr in unserem neuen Newsletter.
WeiterlesenVor der Kamera, am Mikrofon, für den O-Ton im Artikel: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GIDS äußern sich regelmäßig zu sicherheitspolitischen Themen. Wer, was, wann, wo – das zeigt unser Medienspiegel. Und gibt damit auch einen aktuellen Überblick über die Reichweite des German Institute of Strategic Studies.
WeiterlesenAkronyme erleichtern den Lesefluss. Ein Beispiel: ALEX. Dessen vier Buchstaben stehen für die recht sperrige Bezeichnung „Netzwerk der Alumni und Experten der Führungsakademie der Bundeswehr“. Was es mit einer anderen, politisch schwergewichtigen Abkürzung auf sich hat, ist in der zweiten Folge der Podcastreihe ALEX zu hören. Es geht um den Staatenbund BRICS. Fregattenkapitän Uwe Liestmann vom German Institute for Defence and Strategic Studies spricht hierüber mit Experten aus zwei BRICS-Ländern: Professor Dr. Abel Esterhuyse von der Universität Stellenbosch in Südafrika und Professor Dr. Wellington Dantas de Amorim vom Brazilian Defense College.
WeiterlesenBundeskanzler Friedrich Merz hat am 28. Januar 2026 im Bundeskabinett die turnusgemäße Neuberufung der Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben. Der 15-köpfige Rat wird die Bundesregierung bei der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen. Erstmals in den Rat berufen wurde ein Wissenschaftler des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS): Professor Dr. Stefan Bayer, Forschungsleiter des GIDS mit den Schwerpunkten Militärökonomie und Klimaschutzökonomie.
WeiterlesenDas GIDS lädt zur nächsten #GIDSdebate ein – für Dienstag, 10. Februar 2026, 18.30 Uhr. Das Thema des Abends lautet „Von Sabotage, Spionage und Sanktionen: Die russische Schattenflotte“. Auf dem Podium diskutieren Gäste aus Bundeswehr und Gesellschaft.
WeiterlesenKnapp 300 Gäste verfolgten am 15. Dezember 2025 die #GIDSdebate in der Handelskammer Hamburg. Der Moderator der #GIDSdebate, Kapitän zur See Dr. André Pecher, diskutierte mit Experten und Expertinnen aus Militär, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft über die sicherheitspolitischen Herausforderungen – und darüber, was heute getan werden muss, um morgen verteidigungsfähig zu sein.
WeiterlesenDie sicherheitspolitische Lage bleibt angespannt und ist durch die schwer zu kalkulierende Position der Vereinigten Staaten von Amerika auch deutlich volatiler. Zunehmende Spionage und Sabotage, Desinformation und Einflussnahme, Luftraumverletzungen und nicht immer eindeutig zuzuordnende Drohnenüberflüge über militärischen Anlagen und kritischer Infrastruktur sind darüber hinaus ein deutliches Indiz dafür, dass Russland den Westen immer mehr herausfordert, vor allem im hybriden Bereich. Lesen Sie hierzu mehr in unserem neuen Newsletter.
WeiterlesenDas GIDS lädt zum Perspektivenwechsel ein: Gast des #GIDStalk am Dienstag, 9. Dezember, ist Dr. Gordan Grlić Radman, Außenminister der Republik Kroatien. Das Thema lautet „Geo- und sicherheitspolitische Herausforderungen Südosteuropas – die Rolle Kroatiens in der NATO“. Die Moderation übernimmt Oberstleutnant i.G. Andreas Rapp, Militäranalyst des GIDS. Der Austausch auf Deutsch beginnt um 14 Uhr.
WeiterlesenDie zunehmende Präsenz von Schiffen sogenannter Schattenflotten wirft zentrale Fragen für die maritime Sicherheit Deutschlands und Europas auf. Als Substandard Vessels agieren sie außerhalb der Norm, unterlaufen internationale Sanktionsregime und umgehen Transparenzvorschriften – mit erheblichen Risiken für Umwelt, Schifffahrt und Wirtschaft. Es ist mithin auch ein drängendes sicherheitspolitisches Problem. Insbesondere in empfindlichen Meeresgebieten wie der Ostsee sind die sicherheits-, wirtschafts- und umweltpolitischen Implikationen dieser Entwicklung bedrohlich. Allerdings bietet dies auch neue Handlungsmöglichkeiten, um der Gefahr zu begegnen. Mit Blick auf die Ostsee leitet die Analyse konkrete Handlungsempfehlungen für Deutschland und seine europäischen Partner ab, um die maritime Sicherheit in Europa nachhaltig zu sichern.
WeiterlesenDas GIDS lädt zur nächsten #GIDSdebate ein – für Montag, 15. Dezember 2025, 18.30 Uhr. Das Thema des Abends lautet „Stell Dir vor, 2029 ist Krieg: Sind wir bereit für den Ernstfall?“ Auf dem Podium diskutieren Gäste aus Bundeswehr und Gesellschaft. Der Moderator der #GIDSdebate, Kapitän zur See Dr. André Pecher, beleuchtet mit seinen Gästen Deutschlands Rolle als Mitglied und logistische Drehscheibe der NATO, betrachtet militärische, politische, medizinische und infrastrukturelle Herausforderungen, diskutiert die Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Militär. Veranstaltungsort ist die Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 in 20457 Hamburg.
WeiterlesenWithin the last decade, German-Japanese defence relations have increased enormously when considering that Berlin and Tokyo are not members of the same alliance. Edited by Tobias Kollakowski, The Heirs of Jacob Meckel: 21st Century German-Japanese Defence Relations brings together experts and military leaders to examine the nature of the relationship by embracing multiple perspectives. While publications of the recent past have often explored the relationship between these two countries on the political level, much less has been published on security and military developments involving the Bundeswehr and the Japan Self-Defense Forces. This volume aims to contribute to closing that gap by elaborating on a broad spectrum of cooperation areas and by outlining further potential for future collaboration.
Weiterlesen#GIDSnewsletter | 30. September 2025 | Autor: Redaktion GIDS | Foto: Bundeswehr / Rolf Klatt Rückblickend auf den Sommer hat die Sicherheitspolitik keine Pause gemacht. Der Kabinettsentwurf für den Neuen Wehrdienst sowie neue Beschaffungskriterien oder die Inbetriebnahme der Munitionsfabrik in Unterlüß sind Ausdruck hiervon. Entsprechend liegen die Schwerpunkte unserer Forschung und Impulse in den Bereichen
WeiterlesenDas GIDS lädt zur nächsten #GIDSdebate ein – für Mittwoch, 15. Oktober 2025, 18.30 Uhr. Das Thema des Abends lautet: Verteidigungsfähigkeit im Wettlauf gegen die Zeit: Wie erreichen Staat und Wirtschaft das Ziel?
WeiterlesenDie aktuelle Weltlage stellt die deutsche Sicherheitspolitik vor große Herausforderungen. Im folgenden Artikel wird untersucht, wie die Bundeswehr gemäß den Verteidigungspolitischen Richtlinien ihren primären Auftrag – die Landes- und Bündnisverteidigung – erfüllen und gleichzeitig das sicherheitspolitische Engagement außerhalb Europas aufrechterhalten kann. In der Indo-Pazifik-Region eignet sich beispielsweise die Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei Katastrophenhilfe-Übungen, um niedrigschwellig die deutsche Sichtbarkeit in der Region zu erhöhen und parallel die Gesamtverteidigung in Deutschland zu stärken. Insbesondere der Unterstützungsbereich der Bundeswehr besitzt besondere Fähigkeiten, die in der Region zum Tragen kommen und Anknüpfungspunkte für weitere deutsche Organisationen bieten könnten, etwa THW und Rotes Kreuz. Aus sicherheitspolitischer Perspektive handelt es sich hierbei um ein besonders nachhaltiges, dauerhaftes und ressourcenschonendes Vorhaben.
Weiterlesen80.000 fehlen. 80.000 Soldaten und Soldatinnen fehlen der Bundeswehr. Soll die Wehrpflicht wieder aktiviert und sollen nun auch Frauen zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden? Die bisherige politische Debatte berücksichtigt bei dieser Frage die verfassungsrechtlichen und sicherheitspolitischen Aspekte zu wenig. Diese sind jedoch entscheidend.
Weiterlesen„In der Ecke Europas, in der wir zuhause sind, ist die Gewährleistung von Sicherheit seit jeher ein vorrangiges Ziel – sie bildet das Fundament unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Wir alle wissen, dass sich der Angriffskrieg Russlands nicht allein gegen die Ukraine richtet, sondern auch generell auf Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit abzielt“, schreibt Botschafterin Marika Linntam. Und weiter: „Russlands Zerstörungswille bedroht zweifelsohne die Sicherheitsarchitektur ganz Europas. Dem Aggressor geht es darum, die regelbasierte internationale Ordnung durch ein von Machtinteressen und Gewalt geprägtes imperialistisches System zu (z)ersetzen. Wie gehen wir sicher, dass diese Pläne zum Scheitern kommen?“
Weiterlesen#GIDSnewsletter | 18. Juli 2025 | Autor: Redaktion GIDS | Foto: Bundeswehr / Aljosa Berjan Die weltweite sicherheitspolitische Lage bleibt angespannt. Zeichen zur Beilegung des russischen Krieges gegen die Ukraine zeigen sich nicht, und im Nahen und Mittleren Osten zeigen sich konfliktträchtige Weiterungen. Neben diesen Themen bleiben Wehrpflicht, gesamtstaatliche Verteidigung und maritime Strategie und Sicherheit
Weiterlesen„A strong civil defence system is required for the defence of Sweden and our Allies. Building resilience throughout society increases Sweden’s security in an increasingly difficult security situation. Civil defence must be strong enough to carry Swedish society in its basic functions, while also capable of assisting the military defence component in carrying out its tasks.”
WeiterlesenAngesichts des Angriffskriegs Russlands in der Ukraine und seinen formulierten imperialen Ambitionen auch gegen NATO-Staaten: In Deutschland ist die Debatte um die seit 2011 ausgesetzte Wehrpflicht wieder entbrannt. Aspekte der Debatte sind unter anderem die Eignung der Wehrpflicht zur Schließung von bestehenden Personallücken, zur Bildung notwendiger Reserven sowie ihr Wert als Beitrag zu einer glaubwürdigen Abschreckung. Dabei wird auch in das verbündete Ausland und die dort vorhandenen Wehrpflichtmodelle geschaut; insbesondere das „Schwedische Modell“ hat einige Bekanntheit erlangt. Das vorliegende Papier gibt einen aktuellen Überblick über die Wehrpflicht in Europa und der NATO.
WeiterlesenDas GIDS lädt zum Perspektivenwechsel ein. So geht es bei dem #GIDStalk am Montag, 16. Juni, um Schwedens Sicht auf gesamtstaatliche Verteidigung – und gesellschaftliche Resilienz. Das Thema lautet „Total Defence: Konzeption, Erfahrungen und Gedanken aus schwedischer Perspektive“. Zu Gast ist der schwedische Minister für zivile Verteidigung, Carl-Oskar Bohlin. Es moderiert Dr. Wolfgang Müller, Militärökonom des GIDS und Oberstleutnant der Reserve. Der Austausch auf Englisch beginnt um 18 Uhr. Veranstaltungsort ist die Führungsakademie der Bundeswehr, Manteuffelstraße 20 in 22587 Hamburg. Da das Gespräch in einer militärischen Liegenschaft stattfindet, ist eine Anmeldung unter fueakbwalumni@bundeswehr.org notwendig. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 11. Juni, 16 Uhr.
WeiterlesenHybrid Warfare has many faces – including a maritime one. For Polish security policy, one of the most relevant threats relates to attacks targeting maritime critical infrastructure. In the context of lessons learned from Ukraine’s naval campaign in the Black Sea, this paper explores potential Russian hybrid actions in the Baltic Sea and provides a set of policy recommendations.
WeiterlesenSeit der erneuten Amtseinführung von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika stehen Deutschland und Europa vor Herausforderungen, die ihresgleichen suchen. Das German Institute for Defence and Strategic Studies, kurz GIDS, analysiert diesen Prozess und die zu erwartenden einschneidenden Veränderungen. Lesen Sie hierzu mehr in unserem aktuellen Newsletter.
WeiterlesenZu Beginn seiner zweiten Amtszeit stößt Donald Trump im Nordpolarmeer auf eine veränderte Lage. „Die Arktis bildet nicht länger eine Festungsmauer und die Ozeane sind keine schützenden Wassergräben mehr“, konstatierte der Kommandeur von NORAD im März 2020; im Juli-August 2024 zeigten sich erstmals drei chinesische Eisbrecher in arktischen Gewässern. Die USA haben die Region bisher eher vernachlässigt, während das chinesische Ambitionsniveau hoch ist und andauern wird. Ob die USA das Defizit an Eisbrechern ausgleichen werden, bleibt abzuwarten. Auch Deutschland muss sich auf die veränderte Lage im arktisch-nordatlantischen Raum einstellen.
WeiterlesenIn Deutschland muss umgehend ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs über den Einsatz deutscher und europäischer Streitkräfte in der Ukraine geführt werden. Dieser darf jedoch nicht in der Denk-, Kommunikations- und Handlungslogik von „Friedenstruppen“ erfolgen, sondern muss sich an der strategischen Zielsetzung einer glaubhaften Abschreckung Russlands ausrichten.
WeiterlesenDonald J. Trump ist zurück – im Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Was folgt daraus für die transatlantischen Beziehungen? Welche Veränderungen sind für die US-Außenpolitik und die Sicherheitspartnerschaften Washingtons zu erwarten? Um diese und weitere Fragen geht es in einem Gespräch zwischen Douglas E. Lute, ehemaliger US-Botschafter bei der NATO, und Kapitän zur See Dr. André Pecher von der Forschungsleitung des GIDS. Der Austausch auf Englisch beginnt am Donnerstag, 20. Februar, um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Führungsakademie der Bundeswehr, Clausewitz-Kaserne, Manteuffelstraße 20 in 22587 Hamburg.
WeiterlesenMit der Zeitenwende muss sich auch die Marineinfanterie den Herausforderungen einer veränderten sicherheitspolitischen und militärstrategischen Lage stellen. Wie kaum ein anderer Teilbereich der Deutschen Marine waren Fähigkeiten und Strukturen der „grünen Marine“ seit den 1990er-Jahren an die Bedingungen des internationalen Krisenmanagement angepasst worden. Dieses #GIDSstatement analysiert das Spannungsfeld, in dem sich die Marineinfanterie sowohl mit Bezug auf nationale Anforderungen als auch im Hinblick auf künftige Herausforderungen im Rahmen der Bündnisverteidigung befindet. Abschließend argumentiert das Papier für eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Ostsee und regt damit einhergehend an, die internationale Kooperationspartnerschaft des Seebataillons einer Überprüfung zu unterziehen.
WeiterlesenDer 24. Februar 2022 hat der Welt ein weiteres Mal vor Augen geführt, dass Krieg unveränderlich Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen bleibt. Deutschland sollte daher den Machtwillen von Staaten, besonders von Großmächten, als ein Kernmerkmal internationaler Politik anerkennen, statt durch eigene, Krieg ausschließende Selbsttäuschung die Augen vor dieser Realität zu verschließen. Aggressiver Machtpolitik kann es nur mit einer strategischen Kultur abschreckender Stärke begegnen.
WeiterlesenDeutschland als drittgrößte Handelsnation ist auf sichere Seewege und den Bestand der regelbasierten internationalen Ordnung angewiesen. Wie sich die Situation zwischen der Ostküste Afrikas und der Westküste Amerikas darstellt, haben Experten von Universitäten und Thinktanks, aus Politik, Militär und Wirtschaft bei der 3rd Indo-Pacific Security Conference in Hamburg erörtert. Ein Fokus lag dabei auf den Herausforderungen im Umgang mit China.
WeiterlesenDer Indo-Pazifik scheint zunächst weit weg – und doch ist er für Deutschland und Europa von zentraler Bedeutung. Um die sicherheitspolitische Situation in der Region zu diskutieren, laden vier Institutionen zur Indo-Pacific Security Conference 2024 ein: das GIDS, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, das Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK) und das Deutsche Maritime Institut. Die Konferenz findet statt am Montag und Dienstag, 2. und 3. September 2024, in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.
WeiterlesenErsetzen Drohnen schon bald Boote, Schiffe oder sogar Flotten? Stellt der Seekrieg im Schwarzen Meer die operativen Grundsätze westlicher Marinen infrage? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich jetzt das Kiel International Seapower Symposium (KISS) befasst. Veranstaltet vom GIDS und dem Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel, lautete das Tagungsthema „Re-Learning War – Lessons from the Black Sea“. Dieser Text fasst ausgewählte, unter den Chatham House Rules vorgetragene Standpunkte zusammen. Demnach dürfen Aussagen verwendet, aber nicht dem Urheber zugeschrieben werden. Dies ist hier berücksichtigt.
WeiterlesenDas GIDS war in diesem Jahr Mitorganisator des Kiel International Seapower Symposium #KISS2024. Die Konferenz ging der Frage nach, welche Lehren der Krieg im Schwarzen Meer für andere Seegebiete bereithält, unter anderem für die Ostsee. Für das Institut für Sicherheitspolitik (ISPK) hat Dr. Sebastians Bruns maßgeblich an der Ausrichtung des #KISS24 mitgewirkt. Im Interview mit dem GIDS spricht er über die Lage im Schwarzen Meer, Erfolge der Ukrainer – und über Missionen mit den drei Ds: dirty, difficult and dangerous.
WeiterlesenDas GIDS ist in diesem Jahr erstmals Mitausrichter des Kiel international Seapower Symposium (KISS). Die Tagung geht der Frage nach, welche Lehren aus dem Krieg vor der Küste der Ukraine zu ziehen sind – auch für andere Seegebiete, darunter die Ostsee. Julian Pawlak, wissenschaftlicher Mitarbeiter des GIDS und Teilnehmer des KISS24, erörtert die aktuelle Situation und erläutert, welche Gefahren drohen.
WeiterlesenDas Kiel International Seapower Symposium (KISS) findet in diesem Jahr am Freitag, 21. Juni, statt. Dort tauschen sich geladene Wissenschaftler, sicherheitspolitische Berater und ranghohe Offiziere über die Lehren aus dem Seekrieg im Schwarzen Meer aus. Erstmals ist das German Institute for Defence und Strategic Studies (GIDS) Mitausrichter des Symposiums.
WeiterlesenDie Staaten des Indopazifiks gelten als die am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit. So wird immer häufiger von einer Verlagerung des globalen Gravitationszentrums in diese Region gesprochen. Seit einigen Jahren stärkt Deutschland die Beziehungen zu Partnernationen im Indopazifik und entsendet Einheiten der Bundeswehr für gemeinsame Übungen. In dieser #GIDSfacts-Reihe wird über die herausragende Bedeutung des Indopazifiks aufgeklärt und das deutsche Engagement in dieser Region beleuchtet.
Weiterlesen13. Forum Zukunftsorientierte Steuerung tagt in der Führungsakademie der Bundeswehr #GIDSnews I 20. März 2024 I Autor: Redaktion GIDS I Foto: Bundeswehr / Christian Gelhausen Die offizielle Einführung des Preußischen Kriegsspiels auf Regimentsebene der preußischen Armee im Jahr 1824 revolutionierte die Ausbildung von Streitkräften. Die Kernidee war, strategisches Denken und den taktischen Einsatz technischer Innovationen
WeiterlesenDurch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht in Deutschland erneut öffentlich diskutiert. Die Meinungen hierzu gehen weit auseinander. Umso wichtiger ist es, dass die Debatte faktenbasiert bleibt. Vor diesem Hintergrund sollen die drei Informationstexte eine kurze, aber gehaltvolle Übersicht zum Thema Wehrpflicht liefern.
WeiterlesenDie USA gelten als Deutschlands wichtigster sicherheitspolitischer Verbündeter. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie dieser Verbündete im Russland-Ukraine-Krieg agiert und welche Motive und Interessen dahinterstehen. Darüber hinaus analysiert der Autor, welche Auswirkungen dieses Verhalten auf die strategischen Denk- und Handlungsmuster Deutschlands hat.
WeiterlesenDas Bundeskriminalamt folgerte unlängst: Die Organisierte Kriminalität ist „eine erhebliche Bedrohung für Gesellschaft, Wirtschaft und Staat“. Wie sich diese Bedrohung bekämpfen lässt, darüber wurde jetzt im Internationalen Maritimen Museum Hamburg diskutiert. Veranstaltet vom Museum und dem Lehrgang General-/ Admiralstabsdienst International (LGAI) der Führungsakademie der Bundeswehr, lautete das Thema: „Staatliche Kontrolle vs. Organisierte Kriminalität“. Aufgrund der Erfahrungen, die ihre Länder mit der Kriminalitätsbekämpfung gemacht haben, waren die Vorträge der LGAI-Teilnehmer Fregattenkapitän Luna B. aus Mexiko sowie Korvettenkapitän Aviles V. aus El Salvador von besonderem Interesse.
WeiterlesenSeit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und der militärischen Reaktion Israels ist eine Diskussion um die völkerrechtliche Dimension dieses Konfliktes entbrannt. Das vorliegende Statement kommt zu dem Schluss, dass die militärische Antwort Israels vom Selbstverteidigungsrecht gedeckt ist und sich bislang, soweit ersichtlich, im Rahmen des Rechts des bewaffneten Konflikts bewegt. Dieser Befund gebietet es, die terroristischen Angriffe der Hamas als solche zu bezeichnen und das Selbstverteidigungsrecht Israels zu bekräftigen.
WeiterlesenAm 4. Juni 1942 begann die Battle of Midway, vier japanische Flugzeugträger standen drei US-Trägern gegenüber. Am Ende der Schlacht hatte Japan alle vier Flugzeugträger verloren, die U.S. Navy lediglich die USS Yorktown. Auch wenn dieser Ausgang nicht als Wendepunkt des Pazifikkriegs bezeichnet werden kann: Hätten die Vereinigten Staaten bei der Battle of Midway eine Niederlage erlitten, wäre der Krieg im Pazifik wohl entschieden gewesen.
Ausschlaggebend war, neben viel Glück, die Trägerdoktrin der USA. Dabei stand die U.S. Navy wenig mehr als ein Jahrzehnt zuvor an einem Scheideweg: Ihr erster, 1922 in Dienst gestellter Flugzeugträger, die USS Langley, musste sich als Waffensystem beweisen, denn die gängige Doktrin nach dem Ersten Weltkrieg sah Schlachtschiffe als Schwerpunkt maritimer Schlagkraft. Die Bühne waren die Fleet Problems, eine Serie von Manövern.
WeiterlesenDer Autor veröffentlicht hiermit den zweiten Teil seiner Studie, die den Einfluss der maritimen Geostrategie als Treiber für die russische Politik und Militärstrategie in der Schwarzmeerregion untersucht. Im Fokus stehen nun die Ukraine und die russische Invasion seit 2022. Der Verfasser folgert, dass Odessa und Mykolajiw, gelegen an der nordwestlichen Küste des Schwarzen Meeres, für russische Militärplaner strategisch bedeutsame Ziele darstellen, auch wenn Russland nach derzeitigem Stand zur Verteidigung übergegangen ist und offensive Stöße hauptsächlich in der Donbass-Region erfolgen.
WeiterlesenSeit Beginn des dritten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts engagiert sich Deutschland auch verteidigungspolitisch verstärkt im Indo-Pazifik. Wenig Beachtung seitens deutscher Sicherheitspolitik wurde bisher jedoch den Inselstaaten Ozeaniens gewidmet. Dieses Statement argumentiert – ohne die Fortsetzung der Kooperation mit den pazifischen Regionalmächten sowie den USA infrage zu stellen – für das Anlaufen eines kleineren ozeanischen Inselstaats im Rahmen künftiger Indo-Pacific Deployments der Deutschen Marine.
WeiterlesenDie Taiwanstraße ist die derzeit gefährlichste Region der Welt. Anders als im Ukrainekrieg stehen sich letztlich zwei atomare Großmächte gegenüber. Die USA haben auf die in jüngster Zeit zunehmenden Drohungen aus Peking mehrmals mit der Erklärung reagiert, dass man Taipeh im Falle einer chinesischen Invasion militärisch beistehen werde. Das Ergebnis der völkerrechtlichen Analyse des Taiwankonflikts empfiehlt eine eindeutige politische Position gegenüber Peking.
WeiterlesenDer Autor stellt der Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS) unter ethischen Gesichtspunkten ein recht gutes Zeugnis aus. Deutschland beginnt mit der NSS, auch militärstrategisch Initiative und somit Führungsverantwortung zu übernehmen – in der NATO wie in der EU. Sowohl die ethischen Begründungen als auch die strategischen Ausblicke sind allerdings noch deutlich ausbaufähig. Der Autor zeigt mögliche Richtungen an; insbesondere der völkerrechtsethische Ansatz Immanuel Kants beweist, dass zwischen nationalen Interessen und internationalen Verpflichtungen moralisch kein unauflösbarer Gegensatz besteht.
WeiterlesenDie Nationale Sicherheitsstrategie zeichnet ein Kontinuum insoweit, als sie die Cybersicherheit als gemeinsame Aufgabe von Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft begreift. Wenn das so ist, aber gleichzeitig nicht alle Akteure umfassend zuständig sein sollen, stellt sich die Frage: Wem kommt welche Aufgabe zu? Dies ist noch immer weitestgehend ungeklärt.
WeiterlesenIn puncto maritime Strategie und Sicherheit international unterwegs: GIDS-Wissenschaftler Julian Pawlak hat unlängst auf Konferenzen in Kopenhagen und London vorgetragen. Zum Auftakt ging es zum Baltic Sea Strategy Forum 2023. Organisiert vom Royal Danish Defence College, lautete das Leitthema „The Baltic Sea after NATO Enlargement and Russia’s invasion of Ukraine: NATO lake or geopolitical hotspot?”. Pawlak, an der Helmut-Schmidt Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg als Koordinator des interdisziplinären Forschungsschwerpunkts Maritime Sicherheit tätig, erläuterte im zweiten Panel, weshalb es unklug ist, die Ostsee als „NATO-Meer“ zu bezeichnen.
WeiterlesenMaritime Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche und gesamtstaatliche Aufgabe. Sie ist nur durch die übergreifende Zusammenarbeit der unterschiedlichen maritimen Akteure in Deutschland, der verschiedenen Ressorts auf Bundes- und Länderebene, sowie mit der Forschungslandschaft und der Wissenschaft zu bewältigen.
WeiterlesenAm Tag des kalendarischen Sommeranfangs war in Hamburg die jüngste #GIDSdebate zu erleben. In der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne fanden sich knapp 25 Besucher zum Impuls von Fregattenkapitän Dr. André Pecher ein. Sein Thema: Der globale Süden – sicherheitspolitische Potenziale für Deutschland am Beispiel Südamerikas.
WeiterlesenZum ersten Mal fand Mitte Juni die #GIDSdebate im Special!-Format statt – an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg, in Präsenz und per Livestream. Impulsgeber Professor Dr. Jörg Schimmelpfennig, Senior Research Fellow des GIDS, sprach vor rund 30 Besuchern zur Umsetzbarkeit einer regelbasierten Weltordnung. „Si vis pacem para bellum“, bereits im Jahre 43 v. Chr. von Marcus Tullius Cicero in der 7. Philippica angemahnt, war auch ein zentrales Element des Vortrages: „Willst Du Frieden, bereite Dich auf den Krieg vor.“
WeiterlesenDie Welt befindet sich im Umbruch – alte Gewissheiten sind scheinbar passé. Seit 15 Monaten beschreibt der Begriff „Zeitenwende“ die fundamentale Verschiebung der geopolitischen Tektonik. Und doch ist unser Blick auf ferne Regionen bisweilen romantisch verklärt. Beispiel Südamerika: Aktuell gibt es ein starkes Bestreben der Bundesregierung, die „exzellenten Beziehungen zu Lateinamerika weiter auszubauen“, wie das Bundeskanzleramt schreibt. Doch beim Besuch in Brasilien im Januar des Jahres gab es „eine kalte Dusche für den Kanzler“, so der Tagesspiegel.
WeiterlesenSchon viele Male wurde der Traum vom Weltfrieden geträumt und romantisch verklärt von Friedensdividende gesprochen, zuletzt beim Zerfall der Sowjetunion und dem Ende des Warschauer Paktes 1991. Deutschland brauchte sich nicht mehr an die Zwei-Prozent-Empfehlung der NATO zu halten und die Ukraine konnte sich im Rahmen des Budapester Memorandums von ihren Nuklearwaffen verabschieden, hatte sie doch Sicherheitsgarantien von den USA, dem Vereinigten Königreich, China, Frankreich, sogar von Russland erhalten.
WeiterlesenChinas Seidenstraßeninitiative beinhaltet gewaltige Investitionen in transnationale Infrastrukturen. Welche wirtschaftspolitischen Chancen und Risiken daraus resultieren, wie Anrainer des Indo-Pazifiks darauf reagieren – damit haben sich jetzt an der Führungsakademie der Bundeswehr knapp 70 Stabsoffiziere aus mehr als 30 Ländern befasst. Der Lehrgang Generalstabs-/ Admiralstabsdienst International (LGAI) hörte Vorträge von seinen Kameraden aus Indonesien, Singapur und Vietnam, verfolgte die einleitende Analyse von Kapitänleutnant Tobias Kollakowski vom GIDS und erörterte mögliche Schlussfolgerungen.
WeiterlesenDer Strategische Kompass der Europäischen Union ist seit 2022 das Kerndokument in Bezug auf die Ausrichtung von Maßnahmen zur Stärkung der GSVP. Trotz der eindeutigen Nomenklatur als „strategisch“ muss analysiert werden, auf welcher Umsetzungsebene der Strategische Kompass angesiedelt ist. Neben der Verortung stellt sich auch die Frage, was getan werden muss, um die Inhalte des Strategischen Kompasses noch besser umsetzen zu können.
WeiterlesenSpätestens seit Februar 2022, als Bundeskanzler Olaf Scholz vor dem Deutschen Bundestag seine Rede zur Zeitenwende hielt, steht das Thema Sicherheitspolitik wieder im öffentlichen Fokus. Aus Sicht von Johannes Arlt, Bundestagsabgeordneter und Berufsoffizier, bleibt dennoch viel zu tun. Die Zeitenwende sei schließlich eine Frage des Mindsets. „Und längst nicht alle sind dort angekommen, wo wir hinmüssen. Auch nicht im Parlament“, sagte Arlt als Impulsgeber der #GIDSdebate special im April.
WeiterlesenNach Ostern geht es Schlag auf Schlag: Erst steht die #GIDSdebate special an, dann folgt wenige Tage später die reguläre #GIDSdebate. Letztere findet am Mittwoch, 19. April, um 17 Uhr in Präsenz statt. Das Thema lautet „Es geht nicht mehr nur um Ausrüstung – die Bundeswehr muss auf(!)gerüstet werden“. Impulsgeberin ist Wiebke Köhler, Strategieberaterin, Gründerin, Autorin und Key-Note-Speakerin. Die Teilnehmer treffen sich in der Heimgesellschaft der Clausewitz-Kaserne, Manteuffelstraße 20, in 22587 Hamburg.
WeiterlesenDer desolate Zustand der deutschen Streitkräfte ist nach dem 24. Februar 2022 in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Ein Problem steht im Fokus: die Dysfunktionalität der Rüstung. Seit Jahrzehnten bleibt eine Reform des umgangssprachlichen „Beschaffungs- bzw. Rüstungsprozesses“ erfolglos. Ein „Weiter so“ wird bei der Umsetzung der Zeitenwende jedoch nicht helfen. Doch es gibt Ideen zur Verbesserung des Beschaffungsprozesses, die dieses Paper aufgreift und zu einem schlüssigen Lösungsansatz verbindet.
WeiterlesenMit einem kleinen Team widmet sie sich einem weiten Feld: Ministerialrätin Peggy Staffa ist die Beauftragte für Nachhaltige Entwicklung des Bundesministeriums der Verteidigung. In dieser Eigenschaft hat sie das German Institute for Defence and Strategic Studies besucht – und sich in einem Workshop über die dortige Forschung zum Themenkomplex Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Energiesouveränität und die künftige Rolle von Streitkräften informiert.
WeiterlesenZurück zu den Wurzeln: Nach zwei Jahren im hybriden Format findet die #GIDSdebate wieder ausschließlich in Präsenz statt. Die nächste Debatte in Clubatmosphäre veranstaltet das GIDS am Mittwoch, 15. Februar, um 17 Uhr; das Thema lautet „Veränderungen in Streitkräften nur nach einem Schock“. Impulsgeber ist Oberst i.G. Reiner Just, Leiter der Fakultät Management der Führungsakademie der Bundeswehr.
WeiterlesenIm Iran brechen seit Jahren immer wieder Proteste gegen die Regierung aus, die üblicherweise gewaltsam niedergeschlagen werden. Die Proteste beweisen ebenso wie die schnelle und brutale Antwort des Regimes, dass ein fundamentales Missverhältnis zwischen großen Teilen der iranischen Bevölkerung und den Regierenden besteht. Entsprechend drängt sich der Eindruck auf, dass die islamistische Theokratie einen ihr bald bevorstehenden Wendepunkt möglicherweise nicht überlebt: Revolutionsführer Ajatollah Khamenei ist 83 Jahre alt und laut Medienberichten seit Längerem erkrankt.
WeiterlesenIn der Öffentlichkeit wird das Thema Panzerlieferungen weiterhin intensiv diskutiert. Trotzdem werden wichtige Fragen häufig nicht beantwortet oder gar nicht erst gestellt. Hier bietet das aktuelle #GIDSfacts ein Stück Aufklärung. Der Autor beantwortet vier wesentliche Fragen, und zwar zur Bedeutung der Anzahl der zugesagten Leopard-2-Kampfpanzer, zu den Voraussetzungen für einen wirkungsvollen Einsatz und den Faktoren, die mögliche Liefertermine beeinflussen. Schließlich wird auch die Frage beantwortet, ob der Leopard 2 als Offensivwaffe zu bezeichnen ist.
WeiterlesenWie steht es um die verteidigungspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und China? Wie hat sich das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Volksbefreiungsarmee seit Beginn dieses Jahrhunderts entwickelt? Diese Fragen beantwortet Kapitänleutnant Tobias Kollakowski in seiner Analyse „From Strategic Partners to Alienation: Sino-German Defense Relations in the 21st Century“. Hierfür hat der wissenschaftliche Mitarbeiter des GIDS nicht nur Grundsatzdokumente ausgewertet, sondern auch Interviews mit ehemaligen Diplomaten und Offizieren geführt.
WeiterlesenMegatrends beschreiben besonders tiefgreifende und nachhaltige Entwicklungen, auf die sich Wirtschaft und Gesellschaft einstellen müssen. Aktuell reichen die Megatrends von Mobilität bis Gesundheit, von Konnektivität und neuer Arbeitswelt bis Sicherheit und Ökologie. Das 12. Forum Zukunftsorientierte Steuerung am 22. März bringt Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Militär zu einem sektorübergreifenden Austausch zusammen.
WeiterlesenAm 9. November 2022 hat Präsident Vladimir Putin einen Erlass veröffentlicht, der für den russischen Staat Grundlagen für die Bewahrung und Stärkung der „traditionellen Werte“ bestimmt. Der vorliegende Beitrag bietet eine Übersetzung samt Kommentar zu zentralen Passagen. Außerdem ordnet er das Konzept der „traditionellen Werte“ in die politische Theologie der russisch-orthodoxen Kirche ein und zeigt, dass die Russische Föderation sich in einem Weltkrieg der Werte wähnt, dessen zeitliche und räumliche Dimensionen weit über den lokalen Krieg in der Ukraine hinausgehen.
WeiterlesenIn Krisenzeiten schaut Europa nach Berlin; zeitgleich steht Deutschland in der Kritik seiner Partner. Der Vorwurf zu großer Forschheit im wirtschaftspolitischen Bereich ist ebenso zu hören wie der Vorwurf unangebrachter Zurückhaltung im militärischen Bereich. Damit setzt sich in Haus Rissen – Institut für internationale Politik und Wirtschaft, Rissener Landstraße 193, eine Veranstaltung am Dienstag, 28. Februar, um 19 Uhr auseinander.
WeiterlesenNeues Jahr, neuer Rahmen: Ab sofort findet die Reihe #GIDSdebate ausschließlich in Präsenz statt. Den Auftakt bildet die nächste Veranstaltung am Mittwoch, 18. Januar, um 17 Uhr; das Thema lautet „Konflikttransformation durch konfliktbegleitende Kommunikation? Eine Betrachtung am Beispiel der Kubakrise“. Impulsgeberin ist Professorin Dr. Manuela Pietraß, Erziehungs- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität der Bundeswehr München.
WeiterlesenDer sechste Band der Reihe GIDS Analysis präsentiert erneut herausragende Studien, die im Rahmen des weiterbildenden Masterstudiengangs Militärische Führung und Internationale Sicherheit (MFIS) entstanden und nach Maßgabe der gutachterlichen Monita zur Veröffentlichung überarbeitet worden sind. Dr. Mathias Borsch beschäftigt sich mit medizinischen und ethischen Herausforderungen des autonomen Verwundetentransports. Hervé Chevalier diskutiert, ob sich der Boko-Haram-Aufstand als Folge der Fragilität des nigerianischen Staates interpretieren lässt.
WeiterlesenDie Bundesrepublik Deutschland hat nach der deutschen Wiedervereinigung und dem von Francis Fukuyama 1989 und 1992 beschriebenen „Ende der Geschichte“ ihre liberal ausgerichtete Politik in erster Linie auf wirtschaftlichen Austausch mit dem „Rest der Welt“ ausgerichtet: Freihandel, internationaler Güter- und Dienstleistungsaustausch, Freizügigkeit von Arbeitskräften und Kapital etc. waren die Grundlage für eine verstetigte Prosperität.
WeiterlesenDie Bundeswehr soll wieder primär zur Landes- und Bündnisverteidigung befähigt sowie zur schlagkräftigsten konventionellen Streitkraft in Europa werden. Für die Verbesserung der materiellen Ausstattung der Bundeswehr hat der Bundestag ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro verabschiedet. Der Bereich Personal findet jedoch kaum Beachtung – obwohl die gegenwärtige personelle Situation und die bevorstehenden Aufgaben der Bundeswehr daraufhin deuten, dass sich die Politik auch mit dem Thema Personalgewinnung intensiv beschäftigen muss.
WeiterlesenMit strategischem Blick auf den dynamischsten Wirtschaftsraum weltweit: Das GIDS sowie der Lehrgang Generalstabs-/ Admiralstabsdienst International (LGAI) und ALEX!, das Alumninetzwerk der Führungsakademie der Bundeswehr, haben unlängst die Konferenz „Security Aspects on the Indo-Pacific Region“ ausgerichtet. In Plenarsitzungen und Workshops tauschten sich Offiziere und Wissenschaftler zur Lage in der Region aus.
WeiterlesenDer Indo-Pazifik rückt immer mehr in den Fokus der deutschen Außenpolitik. Dies verdeutlichen nicht zuletzt die „Leitlinien zum Indo-Pazifik“ der Bundesregierung. An die damit einhergehende sicherheitspolitische Debatte knüpft die Konferenz „Security Aspects on the Indo-Pacific Region“ an. Die Tagung in der Führungsakademie der Bundeswehr findet am Dienstag, 6. Dezember 2022, von 8.30 bis 16.30 Uhr statt.
WeiterlesenDer Arabische Frühling bleibt, elf Jahre nach Ausbruch der ersten Proteste, ein wichtiges Thema. Die Entwicklung der Massenproteste ließ sich über Monate in internationalen Medien verfolgen, wobei in der Berichterstattung die Teilnahme von Frauen wenig beachtet wurde. Dieses Statement befasst sich – aus gegebenem Anlass – mit dem Anteil der libanesischen und iranischen Frauen an den jeweiligen Protestbewegungen und zeigt beispielhaft mögliche Wege der Unterstützung für diese auf.
WeiterlesenIn Frankreich gehören Militärpatrouillen am Eiffelturm, auf Nizzas Promenaden oder dem Weihnachtsmarkt in Strasbourg zum Alltag. Die seit 2015 andauernde Opération Sentinelle verdeutlicht die grundverschiedene Einstellung unseres Nachbarn zu Inlandseinsätzen der Streitkräfte. Speziell die größte und am längsten andauernde Inlandsmission, aber auch der Beitrag der französischen Armee zur Terrorismusbekämpfung im eigenen Land, erlauben es, einige Folgerungen für die deutsche Sicherheitspolitik zu ziehen.
WeiterlesenWie steht es um die Beziehungen zwischen Deutschland und Australien? Welche Ziele verfolgt Deutschland im Indo-Pazifik? Antworten darauf hat Kapitänleutnant Tim Döbler beim monatlichen Forum #GIDSdebate am 15. September gegeben. Die australischen Sicherheitsinteressen seien stark von den zunehmend schlechteren Beziehungen zu China geprägt. Das ohnehin angespannte Verhältnis der beiden Länder sei während der Corona-Pandemie und durch mehrere Vorfälle zwischen militärischen Einheiten zur See und in der Luft, insbesondere in diesem Jahr, weiter abgekühlt.
WeiterlesenOb und wie die Ukraine gegen Russland unterstützt werden soll, ist seit Februar eine umstrittene Frage. Zumal Russland geneigt sein könnte, seine operativen Erfolge durch nukleare Drohungen oder Schläge zu verstetigen. Der Beitrag untersucht die russische Strategie und zeigt, dass weniger mit einem „Escalate to De-Escalate“ gerechnet werden sollte als mit politischen Pressionen, gerichtet an verbreitete nukleare Ängste. Zusammenhalt, Entschlossenheit und Konsequenz des Westens dürften das aussichtsreichste Vorgehen gegenüber der russischen Strategie darstellen.
WeiterlesenAls erster baltischer Staat erlangte Litauen 1990 seine Unabhängigkeit zurück, zwei Jahre später folgte die Wiederaufstellung der litauischen Seestreitkräfte. Aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens veranstaltete die litauische Marine jetzt eine zweitägige Konferenz zum Thema „Maritime Strategy’s Role to the Prosperity of a Smaller Coastal State”. Diese fand vom 30. Juni bis 1. Juli 2022 in der Hafenstadt Klaipėda statt, Heimathafen der Seestreitkräfte Litauens.
WeiterlesenThis #GIDSresearch argues that the maritime domain may provide opportunity for cooperation without the sacrifice of norms and values. It aims to examine underlying motivations and drivers that influence China’s approach towards the maritime domain with regard to the military, legal and political dimension. The last section of this paper also provides some examples of how such a policy approach could be implemented.
Weiterlesen„Wir sehen mit großer Sorge, dass in der politischen Debatte in Deutschland zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine immer wieder Forderungen nach einer nicht näher definierten und sofortigen ,politischen Lösung‘ oder nach einem ,Waffenstillstand‘ um jeden Preis aufkommen. Der Wunsch nach einem baldigen Waffenstillstand und nach einer politischen Lösung ist nachvollziehbar, aber solange Russland die völlige Unterwerfung der Ukraine mit Waffengewalt durchsetzen will, besteht für eine seriöse diplomatische Lösung derzeit leider kein Spielraum.
WeiterlesenIm vorliegenden #GIDSresearch wird die geschichtsideologische Rechtfertigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine behandelt. In Putins Version der Geschichte sind Russen, Ukrainer und Belarussen eine dreieinige Nation. Eine ukrainische Nation, die ihre Unabhängigkeit behauptet, ist ein „Anti-Russland“ und Ergebnis einer westlichen Intrige. Die gewaltsame Unterwerfung der Ukraine korrigiert damit nur ein an Russland begangenes historisches Unrecht.
WeiterlesenKünstliche Intelligenz (KI) im militärischen Kontext wird oftmals mit autonomen Waffensystemen gleichgesetzt. Die Debatten über die sogenannten „Killerroboter“ sind insbesondere in Deutschland sehr negativ belastet. Dadurch verdecken sie die Chancen und Risiken von querschnittlicher als auch individuell KI-gestützter Planung, Organisation und Durchführung von militärischen Handlungen. Dieser Artikel adressiert dies anhand einiger Beispiele und trägt zur Erweiterung des Diskurses bei.
Weiterlesen„Die Welt ist aus den Fugen geraten. Wir haben zahlreiche und gleichzeitig auftretende Krisen. Was wir jetzt brauchen, ist eine Grundresilienz. Wir müssen tapfer, widerstands- und leidensfähig werden“, sagte Dr. Hartwig von Schubert, Senior-Fellow am GIDS, während der #GIDSdebate Mitte Mai an der Führungsakademie der Bundeswehr. Es war die Grundthese, die er um die Frage spann, welche Tugenden die Gesellschaft vom Militär übernehmen solle und welche strikt nicht. Resilienz ist beim Militär fundamental, denn die Ungewissheit, die Krise, der Krieg sind das Umfeld eines Kämpfers.
WeiterlesenNeben der Landes- und Bündnisverteidigung wird die Katastrophenhilfe zunehmend zu einer zentralen Aufgabe der Streitkräfte. Der Klimawandel treibt diese Entwicklung voran und wird globale Sicherheitslagen zunehmend prägen. Mit einem für humanitäre Hilfe optimierten Hospitalschiff könnte die Marine dieser neuen Herausforderung entgegentreten. Ein Plädoyer für strategische Weitsicht in der Beschaffungspolitik und eine neue Fähigkeit.
WeiterlesenLehrgangsteilnehmer des LGAN 2020 haben sich nach einem Seminar zur Nuklearen Teilhabe gefragt, wie es mit der Strategiefähigkeit Deutschlands aussieht. Sind die diesbezüglichen Aussagen des Koalitionsvertrages Ergebnis sicherheitspolitisch-strategischer Erwägungen? Wie wird der Prozess zur Entwicklung der angekündigten Nationalen Sicherheitsstrategie aussehen und wird er grundlegende, aber umstrittene Themen wie Nukleare Teilhabe aufnehmen und offene Fragen beantworten?
WeiterlesenDie Verteidiger von Mariupol bitten um Evakuierung in ein Drittland; EU-Ratspräsident Charles Michel trifft sich in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi; das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt, dass mehr als fünf Millionen Ukrainer ihr Heimatland verlassen haben: Diese Nachrichten dominierten Tag 56 des Krieges in der Ukraine und bildeten den aktuellen Hintergrund der jüngsten #GIDSdebate. Das Forum selbst ging über den Augenblick hinaus auf strategische Fragen ein. Die Grundlagen lieferten Professor Dr. Stefan Bayer, Professor Dr. Burkhard Meißner sowie Severin Pleyerdurch jeweils drei zur Diskussion provozierende Thesen.
WeiterlesenDer Autor argumentiert in seinem Aufsatz „,Great Regional Engagement‘ Rather than ,Great Sea Power‘“, dass die russische Marinepräsenz im westlichen Indischen Ozean und der kürzliche Erwerb eines Marinestützpunkts an den Ufern des Roten Meeres keine ozeanischen Ambitionen reflektieren. Stattdessen sind die Motive küsten- und landzentriert: Es geht um den Zugang zum afrikanischen Kontinent und die Pflege enger Beziehungen zu Partnern in der Region. Das Wissenschaftsmagazin Naval War College Review erscheint seit 1948 unter dem Dach des U.S. Naval War College und des US-Marineministeriums.
WeiterlesenDer mutmaßliche Einsatz der Kh-47M2 „Kinzhal“ im Ukrainekrieg führte zu einer stärkeren Bedrohungsperzeption durch sogenannte Hyperschallwaffen. Die definitorisch vage Beschreibung dieser Waffensysteme mit dem Begriff Hyperschall bezeichnet lediglich deren Geschwindigkeiten. Für eine Bewertung über das wahre Bedrohungspotenzial bedarf es einer technischen definitorischen Einordnung. Daraus abgeleitet, muss zudem eine Bewertung des strategischen Rahmens vorgenommen werden. Das soll in diesem Statement erfolgen.
WeiterlesenDer Krieg in der Ukraine birgt Gefahrenpotenziale, die derzeit wenig mediale Beachtung finden; eines davon sind ausländische Kämpfer. Sogenannte Foreign Fighters können eine Begleiterscheinung vertrackter Kriege sein, oder sie können aus Kalkül von einer Kriegspartei eingesetzt werden. Dieses Statement wird den möglichen Einsatz von Foreign Fighters in der Ukraine und entsprechende Folgen skizzieren. Gleichzeitig wird dargestellt, dass der Einsatz von Foreign Fighters in Putins Interesse ist, da sie den Konflikt potenziell verschlimmern werden.
WeiterlesenIn der vorliegenden Studie wird herausgestellt, dass die NATO-Nordflanke ein Brennglas der angespannten Beziehungen des Westens mit der Russischen Föderation darstellt. Sie ist geprägt durch die Bündnisverteidigung der NATO und das Bastion-Konzept, ein Element nuklearer Abschreckung Russlands. Die Studie blickt dabei auf die Entwicklung der Nordflanke, ihre strategische Bedeutung und gibt Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den Bedrohungen für die NATO und ihre Partner.
WeiterlesenBrexit, Pandemie, Krieg – Mit dem Thema „Nach der Krise ist vor der Krise“ war das diesjährige Forum Zukunftsorientierte Steuerung am Puls der Zeit. Wie führt man Unternehmen, Institutionen, Konzerne durch disruptive Zeiten? „Zukunftsteuerung ist essentiell geworden, ein Must-have!“ Das sagte Brigadegeneral André Abed, Direktor Strategie und Fakultäten an der Führungsakademie der Bundeswehr, in seiner Begrüßungsrede.
WeiterlesenDie Erklärung des russischen Präsidenten, die Alarmbereitschaft der strategischen Nuklearstreitkräfte zu erhöhen, hat zu einem gestiegenen Interesse an nuklearen Entscheidungsprozessen geführt. In diesem Zusammenhang schätzen Expertinnen und Experten in Deutschland die Gefährdungslage mithilfe eines vermeintlich offiziellen Vier-Stufen-Models der russischen nuklearen Alarmierung ein. Für dieses Stufenmodell gibt es jedoch keine überzeugenden Quellen. Zudem widerspricht es sich selbst und hält einer militärischen Bewertung nicht stand.
WeiterlesenMit der voranschreitenden Entwicklung der Digitalisierung und Vernetzung unserer Gesellschaft verschwimmen die Grenzen zwischen nachrichtendienstlichen Informationen und anderen Daten, zwischen Offenheit und Geheimhaltung, auch zwischen „privat“ und „öffentlich“. Der Beitrag geht der Frage nach, ob die Organisation der Spionageabwehr der Bundeswehr den gegenwärtigen Bedrohungen hinreichend gerecht wird und welche organisatorischen oder rechtlichen Änderungen möglicherweise notwendig wären.
WeiterlesenSeit etwas mehr als drei Jahrzehnten versucht die Politik im Rahmen von Verhandlungen Lösungen für das Klimaproblem zu finden. Eine wirkliche Trendumkehr zugunsten ausgeprägteren Klimaschutzes konnte jedoch noch nicht errungen werden. In seinem Gastkommentar arbeitet Professor Dr. Stefan Bayer heraus, dass mit der Klimarahmenkonvention von 1992 ein neues umweltpolitisches Prinzip verankert wurde: die gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung.
Weiterlesen„Das Scheitern internationaler Klimaschutzregime wird trotz des Pariser-Vertrages von 2015 zunehmend offener diskutiert. Gleichzeitig manifestiert sich der Klimawandel bereits heute in verschiedenen Erscheinungsformen. Die daraus resultierenden Implikationen für die Sicherheitspolitik beeinflussen auch die strategische Ausrichtung von Streitkräften. Wie im Nachfolgenden gezeigt wird, strukturiert diese sich entlang einer Risikologik.
WeiterlesenZwei Ideen dominieren die Diskussion um die Verteidigung Europas: Die einer Armee der Europäer und die einer Europäischen Armee. Hinter diesen Ideen steht der alte Gegensatz zwischen einem zentralen und einem dezentralen Ansatz der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Unter ökonomischen Aspekten haben beide Systeme Vor- und Nachteile. Hierüber referierte Oberstleutnant der Reserve Dr. Wolfgang Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIDS, in der vergangenen #GIDSdebate.
Weiterlesen„Krieg der Zukunft?! – Operative Herausforderungen des Multi Domain Battlefield für die Bundeswehr“ ist das Thema, mit dem sich knapp 120 Lehrgangsteilnehmende im Lehrgang Generalstabs- und Admiralstabsdienst National (LGAN) 2020 auseinandersetzen. Den Auftrag zu der Studienphase erhielten sie vom Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn. Er ließ sich Mitte Januar die Zwischenergebnisse präsentieren und stimmte das weitere Vorgehen sowie die Schwerpunkte der Thematik mit dem Lehrgang ab.
WeiterlesenDie Mitglieder des GIDS untersuchen sicherheitspolitische Entscheidungen und Entwicklungen unter strategischen Gesichtspunkten. In diesem Statement stellen wir die sicherheits- und verteidigungspolitischen Aussagen des Koalitionsvertrages der sogenannten Ampelkoalition in den Mittelpunkt und versuchen eine erste Bewertung.
WeiterlesenWenn Hamburger zum Gastspiel in München antreten, kann das mit allseitigem Erkenntnisgewinn, einer angeregten Diskussion und dem Knüpfen neuer Kontakte enden. Wie jetzt im Fall der ersten #GIDSdebate on Tour. Die Auswärtspartie bestritt Professor Dr. Stefan Bayer, Leiter Forschung am GIDS. Der Volkswirt referierte an der Hochschule München zum Thema „Green Army vs. Risikomanager: Strategische Überlegenheit durch Nachhaltigkeit?“. Und trug damit das GIDS-eigene Diskussionsformat, das in der Führungsakademie der Bundeswehr bereits mehr als ein Dutzend Mal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Offiziere und zivile Führungskräfte zusammengeführt hat, in die Ferne.
WeiterlesenMit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie wird der Energieträger Wasserstoff ein Schlüsselbaustein für eine klimaneutrale Gesellschaft. Ein zukünftiger grüner Wasserstoffmarkt wird die Energiesysteme der Streitkräfte auch aus operativer Sicht beeinflussen. Eine Analyse der Entwicklungen in Industrie und Forschung soll eine strategische Perspektive für die Energieautonomie der Bundeswehr nach 2050 aufzeigen. Dafür soll sich eine Artikelreihe, für die das vorliegende #GIDSstatement den Auftakt bildet, mit möglichen Anwendungen für die Bundeswehr befassen und klären, welchen Beitrag das Militär bei einer Transformation des Energiemarktes leisten kann.
WeiterlesenDürren, Überschwemmungen und Wetterextreme nehmen in allen Regionen dieser Welt zu. Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt. In anderen Erdteilen vertrocknen Flüsse und Seen. „Der Klimawandel ist Realität“, sagte Arvea Marieni, Gastrednerin bei der #GIDSdebate im November in Hamburg. Auch China habe den Klimaschutz für sich entdeckt und Klimaschutzpläne entwickelt, so die Strategieberaterin mit Fokus aus das fernöstliche Land.
Weiterlesen