Humanitäre Hilfe und militärische Sicherheit

Wie ein neuer Schiffstyp die Marine entlasten, Menschen retten und die Klimaresilienz stärken könnte Neben der Landes- und Bündnisverteidigung wird die Katastrophenhilfe zunehmend zu einer zentralen Aufgabe der Streitkräfte. Der Klimawandel treibt diese Entwicklung voran und wird globale Sicherheitslagen zunehmend prägen. Mit einem für humanitäre Hilfe optimierten Hospitalschiff könnte die Marine dieser neuen Herausforderung entgegentreten.

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Die Strategiefähigkeit der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik am Beispiel der Nuklearen Teilhabe

Anmerkungen zur Entwicklung einer Nationalen Sicherheitsstrategie Lehrgangsteilnehmer des LGAN 2020 haben sich nach einem Seminar zur Nuklearen Teilhabe gefragt, wie es mit der Strategiefähigkeit Deutschlands aussieht. Sind die diesbezüglichen Aussagen des Koalitionsvertrages Ergebnis sicherheitspolitisch-strategischer Erwägungen?  Wie wird der Prozess zur Entwicklung der angekündigten Nationalen Sicherheitsstrategie aussehen und wird er grundlegende, aber umstrittene Themen wie Nukleare Teilhabe aufnehmen und offene Fragen beantworten?

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Vernetzte Desinformationskampagnen

Der Fall Nawalny Das vorliegende Paper untersucht die Mechanismen von Desinformationsstrategien in demokratischen Gesellschaften anhand der Berichterstattung von RT DE und anderen über die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny im August und September 2020. Die Studie bietet ein vertieftes Verständnis von Desinformationsstrategien in demokratischen Gesellschaften, das zugleich auch die erste Gegenstrategie gegen Information Disorders

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Russlands Krieg – Putins Krieg

#GIDSdebate über Ursachen, Lehren und Folgen des Krieges in der Ukraine Die Verteidiger von Mariupol bitten um Evakuierung in ein Drittland; EU-Ratspräsident Charles Michel trifft sich in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi; das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt, dass mehr als fünf Millionen Ukrainer ihr Heimatland verlassen haben: Diese Nachrichten dominierten Tag 56 des Krieges in

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Zu Russlands Rolle am Roten Meer

Kapitänleutnant Tobias Kollakowski veröffentlicht im Naval War College Review Der Autor argumentiert in seinem Aufsatz „,Great Regional Engagement‘ Rather than ,Great Sea Power‘“, dass die russische Marinepräsenz im westlichen Indischen Ozean und der kürzliche Erwerb eines Marinestützpunkts an den Ufern des Roten Meeres keine ozeanischen Ambitionen reflektieren. Stattdessen sind die Motive küsten- und landzentriert: Es

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Hyperschallwaffen

Zwischen Symbolcharakter und strategischer Begrenztheit Der mutmaßliche Einsatz der Kh-47M2 „Kinzhal“ im Ukrainekrieg führte zu einer stärkeren Bedrohungsperzeption durch sogenannte Hyperschallwaffen. Die definitorisch vage Beschreibung dieser Waffensysteme mit dem Begriff Hyperschall bezeichnet lediglich deren Geschwindigkeiten. Für eine Bewertung über das wahre Bedrohungspotenzial bedarf es einer technischen definitorischen Einordnung. Daraus abgeleitet, muss zudem eine Bewertung des

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Der Einsatz von „Foreign Fighters” in der Ukraine

Sicherheitsrisiko für Deutschland und Europa Der Krieg in der Ukraine birgt Gefahrenpotenziale, die derzeit wenig mediale Beachtung finden; eines davon sind ausländische Kämpfer. Sogenannte Foreign Fighters können eine Begleiterscheinung vertrackter Kriege sein, oder sie können aus Kalkül von einer Kriegspartei eingesetzt werden. Dieses Statement wird den möglichen Einsatz von Foreign Fighters in der Ukraine und entsprechende

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Bündnisverteidigung und Bastion

Die strategische Bedeutung der NATO-Nordflanke In der vorliegenden Studie wird herausgestellt, dass die NATO-Nordflanke ein Brennglas der angespannten Beziehungen des Westens mit der Russischen Föderation darstellt. Sie ist geprägt durch die Bündnisverteidigung der NATO und das Bastion-Konzept, ein Element nuklearer Abschreckung Russlands. Die Studie blickt dabei auf die Entwicklung der Nordflanke, ihre strategische Bedeutung und gibt Handlungsempfehlungen für den

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Krise, Krieg und Kosten – wie man mit Simulationen schon im Vorfeld eine Schockstarre vermeidet

11. Forum Zukunftsorientierte Steuerung an der Führungsakademie der Bundeswehr Brexit, Pandemie, Krieg – Mit dem Thema „Nach der Krise ist vor der Krise“ war das diesjährige Forum Zukunftsorientierte Steuerung am Puls der Zeit. Wie führt man Unternehmen, Institutionen, Konzerne durch disruptive Zeiten? „Zukunftsteuerung ist essentiell geworden, ein Must-have!“ Das sagte Brigadegeneral André Abed, Direktor Strategie

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Fact-checking im Ukraine-Krieg

Die Legende des 4-Stufen-Modells der Alarmierung Die Erklärung des russischen Präsidenten, die Alarmbereitschaft der strategischen Nuklearstreitkräfte zu erhöhen, hat zu einem gestiegenen Interesse an nuklearen Entscheidungsprozessen geführt. In diesem Zusammenhang schätzen Expertinnen und Experten in Deutschland die Gefährdungslage mithilfe eines vermeintlich offiziellen Vier-Stufen-Models der russischen nuklearen Alarmierung ein. Für dieses Stufenmodell gibt es jedoch keine

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Die Spionageabwehr der Bundeswehr

Gedanken zur Weiterentwicklung imZeitalter der Massendaten Mit der voranschreitenden Entwicklung der Digitalisierung und Vernetzung unserer Gesellschaft verschwimmen die Grenzen zwischen nachrichtendienstlichen Informationen und anderen Daten, zwischen Offenheit und Geheimhaltung, auch zwischen „privat“ und „öffentlich“. Der Beitrag geht der Frage nach, ob die Organisation der Spionageabwehr der Bundeswehr den gegenwärtigen Bedrohungen hinreichend gerecht wird und welche

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Streitkräfte der Zukunft

Energieautonomie durch Wasserstoff und Beitrag für dieEntwicklung eines neuen Energiemarktes? Mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie wird der Energieträger Wasserstoff ein Schlüsselbaustein für eine klimaneutrale Gesellschaft. Ein zukünftiger grüner Wasserstoffmarkt wird die Energiesysteme der Streitkräfte auch aus operativer Sicht beeinflussen. Eine Analyse der Entwicklungen in Industrie und Forschung soll eine strategische Perspektive für die Energieautonomie

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Alle für eine oder eine für alle – wie soll sich Europa verteidigen?

Zwei Ideen dominieren die Diskussion um die Verteidigung Europas: Die einer Armee der Europäer und die einer Europäischen Armee. Hinter diesen Ideen steht der alte Gegensatz zwischen einem zentralen und einem dezentralen Ansatz der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Unter ökonomischen Aspekten haben beide Systeme Vor- und Nachteile. Hierüber referierte Oberstleutnant der Reserve Dr. Wolfgang Müller,

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„Ich brauche Ihre jungen Gedanken!“

Der Generalinspekteur der Bundeswehr zeigt sich mit den Zwischenergebnissen der Studienphase des LGAN 2020 sehr zufrieden „Krieg der Zukunft?! – Operative Herausforderungen des Multi Domain Battlefield für die Bundeswehr“ ist das Thema, mit dem sich knapp 120 Lehrgangsteilnehmende im Lehrgang Generalstabs- und Admiralstabsdienst National (LGAN) 2020 auseinandersetzen. Den Auftrag zu der Studienphase erhielten sie vom

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Was dürfen wir erwarten? Sicherheitspolitische Anmerkungen zum Koalitionsvertrag

Die Mitglieder des GIDS untersuchen sicherheitspolitische Entscheidungen und Entwicklungen unter strategischen Gesichtspunkten. In diesem Statement stellen wir die sicherheits- und verteidigungspolitischen Aussagen des Koalitionsvertrages der sogenannten Ampelkoalition in den Mittelpunkt und versuchen eine erste Bewertung. Autoren: Stefan Bayer, Deniz Kocak, Burkhard Meißner, Julian Pawlak, Severin Pleyer, Gary S. Schaal und Jörn Thießen Foto: Deutscher Bundestag

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Premiere an der Hochschule München

Studiengang nur für Offiziere ist erste Station der #GIDSdebate on Tour  Wenn Hamburger zum Gastspiel in München antreten, kann das mit allseitigem Erkenntnisgewinn, einer angeregten Diskussion und dem Knüpfen neuer Kontakte enden. Wie jetzt im Fall der ersten #GIDSdebate on Tour. Die Auswärtspartie bestritt Professor Dr. Stefan Bayer, Leiter Forschung am GIDS. Der Volkswirt referierte

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Pekings Spagat zwischen Klimaschutz und Versorgungssicherheit

#GIDSdebate: Forum diskutiert chinesischen Transformationsprozess Dürren, Überschwemmungen und Wetterextreme nehmen in allen Regionen dieser Welt zu. Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt. In anderen Erdteilen vertrocknen Flüsse und Seen. „Der Klimawandel ist Realität“, sagte Arvea Marieni, Gastrednerin bei der #GIDSdebate im November in Hamburg. Auch China habe den Klimaschutz für sich entdeckt und Klimaschutzpläne entwickelt,

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Das Heer muss dimensionsübergreifend denken, um als Teilstreitkraft weiterhin relevant zu sein: Anmerkungen zu den Operativen Leitlinien des Heeres

Die vom Inspekteur Heer herausgegebenen neuen Operativen Leitlinien des Heeres stellen ein Novum im Modus Operandi bisheriger Strategiedokumente des Heeres dar. Sie sind eine Aufforderung zur Diskussion: über die Zukunft deutscher Landstreitkräfte und ihre gesamte strategisch-militärische Ausrichtung. Die beiden Autoren ordnen in diesem #GIDSstatement diese Neuausrichtung und die Leitlinien insgesamt im Hinblick auf strategische Herausforderungen

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Wehrbeauftragte zu Besuch beim GIDS

Am 9. November war die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Eva Högl, zu Gast beim German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS). Das GIDS stellte seine vier Forschungsfelder vor: Metastrategien (Strategisches Denken und Handeln), Typologien von Konflikten und ihren Dynamiken in vernetzten Systemen, Geopolitische und strategische Herausforderungen beim Einsatz von Streitkräften sowie Kultur und

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Geistiger Stillstand ist Rückschritt: Gedanken zu „Bildung und Offizierberuf“

Dieses #GIDSessay basiert auf der Rede von Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, die er anlässlich der Zeugnisverleihung im Studiengang Militärische Führung und Internationale Sicherheit (MFIS) gehalten hat. Der stellvertretende Inspekteur der Luftwaffe schlägt hier den Bogen vom individuellen zumgenerellen Nutzen des Studiengangs und zum allgemeinen Wert von Bildung überhaupt. Gerade die komplexen Herausforderungen unserer Zeit benötigen

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„Der Klimaschutz wird aus ökonomischen Gründen scheitern“

Professor Dr. Stefan Bayer plädiert für eine bessere Anpassung Klimawandel, Klimastress, Klimakrise – die Weltgemeinschaft steht an einem Scheidepunkt. Das war auf dem G20-Gipfel in Rom Ende Oktober Thema und steht auch auf der derzeitigen Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow auf der weltpolitischen Agenda. An der Katholischen Akademie in Hamburg diskutierte Professor Dr. Stefan

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Multi-Domain-Battlefield: Die Kriege der Zukunft

Land, See und Luft sind die etablierten, uns selbstverständlich gewordenen Dimensionen der Kriegführung. Unter diesen stellt der Luftkrieg die jüngste „Domäne“ dar, und er ist gerade einmal etwas mehr als 100 Jahre alt. In unserer Zeit nun kommen neue Dimensionen beziehungsweise Domänen kriegerischer Auseinandersetzung dazu: der Weltraum und „Cyber“, der Krieg in und mit Computer-

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Das „Indo“ im Indo-Pazifik: Deutschlands verteidigungspolitische Beziehungen zu Indien

Dieses Statement befasst sich mit Indien als zentralem Akteur in Südasien und der Notwendigkeit einer Stärkung der verteidigungspolitischen Kooperation mit dieser aufstrebenden Großmacht. Ausgehend von den bisher gering ausgeprägten verteidigungspolitischen Beziehungen argumentiert der Autor, dass Indien vor den in den Leitlinien zum Indo-Pazifik definierten deutschen sicherheitspolitischen Interessen und Prinzipien für die südasiatische Teilregion des Indo-Pazifiks

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GIDS Gründungsmitglied bei neuem Europäischem Netzwerk für strategische Studien

Am 27. September wurde in Paris das „Network of European Strategic Studies Institutions“ (NESSI) gegründet. 16 Vertreterinnen und Vertreter europäischer Einrichtungen, die sich mit strategischen Studien und sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragestellungen beschäftigen, versammelten sich auf Einladung des IRSEM, des „Institut de Recherche Stratégique de l’Ecole Militaire“, des Forschungsinstitutes des französischen Verteidigungsministeriums für Fragen der Strategie.

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GIDS kooperiert mit National Institute for Defence Studies in Japan

Gemeinsame Analyse zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Planung Das German Institute for Defence and Strategic Studies strebt eine Kooperation mit dem japanischen Pendant, dem National Institute for Defence Studies in Tokio an. Japan und Deutschland pflegen seit Jahrzehnten enge Beziehungen. In Planung sind zwischen den beiden Instituten gemeinsame Projekte und Studien zu Themen der sicherheits-

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What the f… happened in Afghanistan; oder: Was zum Teufel ist passiert?

Dieses GIDSessay geht zunächst der Frage nach, was in Afghanistan eigentlich geschehen ist. Viel wichtiger ist dem Autor aber: zu verdeutlichen, was wir aus dem Afghanistan-Einsatz lernen können und sollten. Das intensive Auseinandersetzen mit den Geschehnissen ist enorm schwierig und unbequem, aber auch zwingend notwendig. Denn unsere gefallenen und verwundeten Soldatinnen und Soldaten sowie die

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Trendszenario Grüne Armee: Strategische Überlegenheit durch Nachhaltigkeit?

Professor Dr. Stefan Bayer und Simon Struck veröffentlichen Artikel auf stratos digital Die Klimadebatte erfasst mittlerweile Politikfelder, die bislang kaum oder nur indirekt Gegenstand des umweltpolitischen Diskurses waren. In dem Zuge gewinnt das Konzept einer sogenannten Green Army an Interesse. Dabei scheinen Klimaneutralität und Streitkräfte auf den ersten Blick unvereinbar. Künftig aber werden nachhaltige Armeen

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Die „Corona-Papers“ aus dem LGAN 2020

„Lernen aus der Krise? Geschichte, Gesellschaft, (Sicherheits-)Politik“ – so hieß das Seminar, das im Sommer 2021 im Ausbildungsabschnitt „Reflexion von Krise und Konflikt“ im Lehrgang General- und Admiralstabsdienst National 2020 stattfand. Die Lehrgangsteilnehmenden hatten den Auftrag, eine eigene These zu entwickeln beziehungsweise über ein Thema mit dem Schwerpunkt „Corona“ und „Sicherheitspolitik“ – im weitesten Sinne

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Praxisjahr im GIDS: „Alle Freiheit zu forschen und zu publizieren“

Masterstudent Simon Struck gewinnt in der Denkfabrik neue Einblicke Eine kurze Anmoderation, dann steht er im Fokus. Referiert vor Fachleuten über den „Klimawandel als strategische Herausforderung für die Bundeswehr“, gibt die Impulse bei der #GIDSdebate11 im September. Für den 26-jährigen Simon Struck ist dies ein Höhepunkt seiner Zeit am GIDS – als wissenschaftlicher Mitarbeiter im

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Sicherheitssektorreform: Mehr als Ertüchtigung

Dr. Deniz Kocak plädiert für einen breiten Ansatz bei der Stabilisierung fragiler Staaten Wie lässt sich der Kollaps von staatlichen Sicherheitskräften und der Zusammenbruch von staatlichen Institutionen, wie er sich dieser Tage in Afghanistan vollzieht, vermeiden? Wie kann verhindert werden, dass sich Terroristen Rückzugsräume in Krisenregionen schaffen? Auf diese Fragen antwortete Dr. Deniz Kocak unter

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Europäische Armee oder Armee der Europäer oder…?

Eine Einschätzung aus Sicht der ökonomischen Theorie des Fiskalföderalismus Die Diskussion über eine eher zentralistische Europäische Armee oder eine eher dezentrale Armee der Europäer wird vor allem aus einer politikwissenschaftlichen Perspektive geführt. Dieser Beitrag leistet einen Impuls für diese Diskussion aus Sicht der Ökonomie und hier vor allem der Theorie des fiskalischen Föderalismus. Eine besondere

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„Ein neues Forschungsgebiet“

GIDS stellt Arbeitspapier zur BioCyberSecurity der Fachöffentlichkeit vor Das Forschungsinstitut CODE an der Universität der Bundeswehr in München hat sein bekanntes Netzwerktreffen für IT- und Innovationsexperten in diesem Jahr rein virtuell abgehalten. Das GIDS beteiligte mit gleich zwei Themenkomplexen: „Leadership and Command & Control with and through artificial intelligence“ und „BioCyberSecurity (BCS)“. In einem Workshop

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GIDS unterstützt am Golf von Guinea

Flottillenarzt Dr. Christian Haggenmiller bereitet auf komplexe Notlagen vor Als Ausbilder in Afrika: Flottillenarzt Dr. Christian Haggenmiller hat jetzt erneut einen Lehrgang zu komplexen Notlagen gestaltet und begleitet. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des GIDS unterstützte in Ghana am Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre (KAIPTC). Initiiert wurde der Kurs Comprehensive Medical Support in Complex Emergencies vom

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An Analysis of the Assessed ‘Most Dangerous Scenario’ Following Brexit on the Collective Security and Defence of NATO and the EU at the Strategic Military Political Level

A common held perception is that because the UK’s defence and security main effort is, and has always been, its commitments to NATO, Brexit will have a minimal impact on defence and security matters. Or, similarly, Brexit is irrelevant to European security because the EU is primarily a political and economic union, not a security

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Geballte Kompetenz bei Wiener Konferenz

Professoren des GIDS beteiligen sich an Tagung zu Demokratie und Strategiefähigkeit Mit gleich drei Vorträgen hat sich das GIDS bei der Wiener Strategiekonferenz 2021 eingebracht: Auf Einladung der Ausrichter referierten Professor Dr. Stefan Bayer, Professor Dr. Burkhard Meißner und Oberst i.G. Professor Dr. Matthias Rogg. Im Auftrag der Landesverteidigungsakademie Wien wurde die Konferenz von der

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Impulse für ein Europa der Verteidigung

Junge Führungskräfte stellen praxisnahe Empfehlungen vor  Zwei Jahre haben die Offiziere des Lehrgangs für Generalstabs- und Admiralstabsdienst National (LGAN) 2019 auf diesen einen Tag im Sommer 2021 hingearbeitet – es ist der Abschluss einer intensiven Studienzeit und der Stresstest für die entstandenen Ergebnisse. Diese sind am 1. Juli bei der Ergebnispräsentation an der Führungsakademie der

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Strategische Ausrichtung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union – Deutsche Schwerpunkte und Prioritäten

Die europäische Integration ist ein zentraler Pfeiler deutscher Außenpolitik. Mit der GSVP haben die Mitgliedstaaten der EU ein Instrument geschaffen, um angesichts aktueller Krisen und Konflikte in der EU-Nachbarschaft handlungsfähig zu sein. Für welche Aufgaben braucht Europa jedoch zukünftig eine eigenständige Handlungsfähigkeit? Wie lassen sich der operative Arm der GSVP und die gemeinsamen Instrumente im

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Innovative Ideen für Europas Sicherheit

Die Führungsakademie der Bundeswehr rüstet sich für einen bedeutenden Tag. Am 1. Juli präsentiert der Lehrgang General- und Admiralstabsdienst (LGAN) 2019 die Ergebnisse seiner knapp zweijährigen Studienphase.

Autor: Mario Assmann

#GIDSnews | 29.06.2021

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„Das ist alles keine Science-Fiction mehr“ – Oberstleutnant Michael Karl über moderne Kriegsführung und neue Technologien

Syrien, Libyen, Bergkarabach, selbst der jüngste Konflikt in Israel haben eines gezeigt: Das moderne Schlachtfeld hat sich grundlegend verändert. Neue aufstrebende Akteure, revolutionäre Technologien, neue Waffensysteme stellen uns vor enorme Herausforderungen: politisch, rüstungstechnisch und mit Blick auf die Struktur von Streitkräften. Die Sicherheitslage rund um Europa hat sich dramatisch verändert. Was bedeutet dies für Deutschland und die Bundeswehr? Die Redaktion des GIDS sprach mit Oberstleutnant Michael Karl, Experte für Modern Warfare am GIDS, über neue Waffensysteme und den Anpassungsdruck in den Streitkräften.

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Mit Salutschüssen sowjetischer Panzer

Tagung 30 Jahre Armee der Einheit:General a.D. Hans-Peter von Kirchbach über den Aufbau im Osten Jahrzehntelang zeigten die Rohre nach Osten. In jeder Stellung am Vorderen Rand der Verteidigung war klar: Im Falle eines Falles greift der zahlenmäßig weit überlegene Warschauer Pakt an. Doch 1990 ging es in die andere Richtung – und die Bundeswehr

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Als die Einschläge näherkamen

Tagung 30 Jahre Armee der Einheit:Oberst Ralph Malzahn über seinen Dienst in zwei Streitkräften Gewillt und entschlossen, mit Leib und Leben für die DDR einzustehen. Ausgebildet und bereit, mit der Waffe in der Hand für den Sozialismus zu kämpfen. Und plötzlich sollte das falsch und nichts mehr wert sein? Diese Frage stellte sich den Angehörigen

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Ein Staat, eine Armee

30 Jahre sind in Bezug auf die Menschheitsgeschichte noch nicht einmal ein Wimpernschlag. Doch für einzelne Menschen kann es eine lange Zeit sein. Seit dem Fall der Mauer sind nur 30 Jahre vergangen. Und doch: Es scheint eine Ewigkeit her, dass sich Deutschland nach Jahren der Teilung wiedervereinigte. Sich trotzdem noch einmal auf diese Momente

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Ein Master in Flecktarn

64 Zeugnisse. 64 silberfarbene Schärpen. Das lag Ende September ordentlich aufgereiht bereit und wartete auf die Empfänger. „Erst wenn Sie das Zeugnis anfassen, sind Sie offiziell Absolventin und Absolvent unseres Masterstudiengangs ‚Militärische Führung und Internationale Sicherheit‘“, sagte Prof. Dr. Tobias Scheytt, Vorstand des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg

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„Der MFIS war von Anfang an ein Hit“

Interview mit Prof. Dr. Klaus Beckmann anlässlich der Zeugnisverleihung MFIS. Prof. Dr. Klaus Beckmann ist seit 2018 Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Er ist einer der Gründerväter des Studiengangs MFIS – Militärische Führung und Internationale Sicherheit: Als der Studiengang im November 2014 startete, war Beckmann Vorstand des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität.

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„Afrika – ein Kontinent im Aufbruch“

Junge Führungskräfte stellen Empfehlungen für deutsche Sicherheitspolitik vor Epidemien, Migration, externe Akteure, Piraterie und Terrorismus: Diese Themen sind für das afrikapolitische Engagement Deutschlands von strategischer Bedeutung. Wie sich den Herausforderungen begegnen und die Eigenverantwortung afrikanischer Länder stärken lässt, zeigt die Arbeit von 105 angehenden General- und Admiralstabsoffizieren sowie drei zivilen Führungskräften. Ihre Handlungsempfehlungen resultieren aus

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Das preußische Kriegsspiel

Band 3 in der Reihe GIDS Analysis Jorit Wintjes legt in seinem Grundlagenwerk erstmals eine moderne, erklärte und kommentierte Edition des Regelwerkes für das preußische Kriegsspiel vor, wie es sich durch das 19. Jahrhundert hindurch entwickelt hat. Diese Ausgabe bietet einen Beitrag sowohl zur Geschichte der Konfliktsimulation wie auch für die Entwicklung von Methoden der

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NIKA-Studien

Das Netzwerk Interdisziplinäre Konfliktanalysen (NIKA) ist ein Kooperationsprojekt der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAKBw) und der Helmut Schmidt Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg und ist am GIDS angesiedelt.

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Workshop „Multi-Domain Future Cyber Wargaming“

Drei Jahre hat die Mitte 2017 gegründete NATO- Forschungsgruppe „Gamification of Cyber Defence/Resilience” (SAS 129) Zeit, um für den militärischen Aus-, Weiter- und Fortbildungsbereich Serious Gaming für Cyberverteidigung und -resilienz zu entwickeln. Teilnehmer aus sieben Nationen probierten drei verschiedene Ansätze von Cyber Security Serious Games aus und entwickelten sie weiter.

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